ARBÖ: Unterschiedliche Informationen von griechischen Behörden zur Lichtpflicht

Der ARBÖ rät: Etwaige Strafen nicht bezahlen

Wien (OTS) - Nach hartnäckigen Interventionen der Leiterin des ARBÖ-Rechtsreferates Dr. Barbara Auracher-Jäger des ARBÖ vergangene Woche bei der österreichischen Botschaft in Athen wurde dem ARBÖ vom zuständigen Ministerium für öffentliche Ordnung in Griechenland bestätigt, dass es keine gesetzliche Bestimmung gibt, die das Fahren mit Licht am Tag gesetzlich verbietet und deshalb auch nicht bestraft werden kann.

Bereits vergangene Woche berichtete der ARBÖ, dass es in Griechenland bereits mehrfach zu Bestrafungen österreichischer Autofahrer in Griechenland gekommen ist. Daher ist zu vermuten, dass bei der griechischen Polizei die Gesetzeslage noch nicht völlig bekannt ist.

Sollte es weiterhin zu Strafen wegen Licht am Tag kommen, dann rät der ARBÖ die Strafe keinesfalls zu bezahlen. Man sollte versuchen mit dem Beamten zu diskutieren und ihn auf die aktuellen Bestimmungen bei Licht am Tag hinzuweisen. "Die angedrohte Geldstrafe nicht bezahlen, Erlagschein und Anzeige abwarten. Erst dann hat man eine Möglichkeit, rechtliche Schritte zu unternehmen", so Auracher-Jäger.

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