• 15.07.2006, 12:37:09
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ARBÖ: Stärkstes Reiseswochenende des Sommers steuert mit 4 Stunden Wartezeit dem Höhepunkt zu

Staupunkte auf Brenner-, Inntal-, Süd- und Tauernautobahn sowie Fernpaß

Wien (OTS) - Das bis dato stärkste Reisewochenende des Sommers
steuerte gegen Mittag seinem Höhepunkt zu. Betroffen von
kilometerlangen Staus und stundenlangen Wartezeiten waren die meisten
der Transitrouten in West- und Südösterreich, als die Staustrecke
schlechthin stellte die Tauernautobahn (A10) heraus.

Wie bereits berichtet, wurde der Verkehr in Richtung Süden vor dem
Tauerntunnel ab 02:30 Uhr nur noch blockweise abgefertigt. Gegen
11:30 Uhr reichten die Kolonnen der zumeist deutschen und
niederländischen Fahrzeuge rund 20 Kilometer zurück. Die Urlauber
mussten sich etwa 4 Stunden gedulden. Auch vor dem Katschbergtunnel
mussten die Autofahrer gegen Mittag in einem rund 2 Kilometer langen
Stau die Ruhe bewahren.

Die Nummer 2 in der Stauhitparade nahm die Brennerverbindung (A13)
ein. "Zwischen der Mautstelle Schönberg und der Ausfahrt
Innsbruck/Ost geht es auf rund 12 Kilometern nur im Stop&Go-Verkehr
weiter. Wir haben trotz der milderen Temperaturen alle Hände voll zu
tun. Die Urlauber freuen sich sehr über unsere Getränke", berichten
die ARBÖ-Stauberater. Auch auf der Fernpaßbundesstrasse (B179)
mussten die Autofahrer im Großraum Heiterwang mit erheblichen
Verzögerungen in beiden Fahrtrichtungen rechnen.

Auch die Südautobahn (A2) wurde im Packabschnitt ihrem Ruf als
Staustrecke gerecht. Sowohl vor dem Assingbergtunnel zwischen
Steinberg und Modriach in der Steiermark als auch vor dem
Herzogbergtunnel zwischen Bad St. Leonhard und Wolfsberg/Nord in
Kärnten wurden je 2 Kilometer Stau gemeldet.

Geduldsprobe an den Grenze in Richtung Slowenien=

Nicht nur auf den Transitstrecken mussten die Autofahrer sehr viel
Geduld mitbringen. Auch den Grenze hieß es trotz der etwas
angenehmeren Temperaturen schwitzen. Vor dem Karawankentunnel auf der
Karwankenautobahn (A11) wurden rund 5 Kilometer Stau gemeldet. Die
Urlauber mussten nach Informationen des ARBÖ etwa 1 Stunde Wartezeit
einplanen. Rund 45 Minuten Wartezeit wurden vom Autobahngrenzübergang
Spielfeld auf der Pyhrnautobahn (A9) gemeldet. Vor dem Loibltunnel
betrug die Wartezeit rund 30 Minuten.

Auch das benachbarte Ausland blieb von den Urlauberstaus nicht
verschont. Im Bayern sorgte auf der Verbindung Rosenheim-Kufstein
(A93) eine Baustelle zwischen Brannenburg und Kiefersfelden für rund
10 Kilometer Stau. Auch auf der Verbindung München-Salzburg (A8) kam
es zwischen Taufkirchen und Holzkirchen zu rund 6 Kilometer Stau in
Richtung Österreich. In Slowenien wurden auf der Autobahn
Maribor-Lublijana (A1) zwischen der Grenz und Ljubljana rund 15
Kilometer Stau gemeldet.

"Der heutige Reisesamstag ist sicherlich der bisher
verkehrsstärkste in diesem Sommer. Man merkt wirklich, dass die
Fußballweltmeisterschaft am kommenden Wochenende zu Ende gegangen
ist. Allerdings stehen diesen Sommer noch einige ähnliche und noch
verkehrstärkere Wochenenden ins Haus", zieht ARBÖ-Sprecher Thomas
Haider eine kurze Bilanz.

HINWEIS AN RADIO- UND FERNSEH-MEDIEN:
Die Stau-Berater des ARBÖ stehen bei Anfrage für Live-Einstiege
und Interviews gerne zur Verfügung.

(Forst. mögl.)

Rückfragehinweis:
ARBÖ-Informationsdienst
Tel.: (++43-1) 89121-7
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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