Heinzl: Niederösterreich ist nicht das Eigentum von Erwin Pröll

Zwei Drittel der LandesbürgerInnen sind mit ihrer Hauptstadt sehr zufrieden

St. Pölten (SK) - "Anstatt stolz auf die Landeshauptstadt St. Pölten zu sein, die dieser Tage ihren 20. Geburtstag eindrucksvoll gefeiert hat, lässt der Landeshauptmann keine Gelegenheit aus, um öffentlich zu polemisieren und zu kritisieren. Da ist von 'Berührungsangst' des St. Pöltner Bürgermeisters Matthias Stadler die Rede. Einfach nur lächerlich, wenn man bedenkt, dass sich der amtierende Landeshauptmann am 7. Juli beim Hauptstadtfest kein einziges Mal blicken ließ, genauso wie in den Jahren zuvor", kritisierte der Bezirksvorsitzende der SPÖ St. Pölten, SPÖ-Abgeordneter Anton Heinzl am Mittwoch jüngste Aussagen von LH Pröll in niederösterreichischen Medien. ****

"Während Alt-Landeshauptmann Ludwig alljährlich das Stadtfest besucht, ist der amtierende Landeshauptmann in keiner Weise dazu bereit", so der SP-Mandatar weiter. St. Pölten wurde in einer demokratischen Entscheidung, in einer Volksbefragung zur Landeshauptstadt erklärt. Es war also nicht die Entscheidung einiger weniger, es war der mehrheitliche Wille der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. "Mehr als 2/3 der LandesbürgerInnen sind mit ihrer Hauptstadt sehr zufrieden. Sicher ein Gradmesser dafür, dass die Entwicklung voranschreitet und der eingeschlagene Weg von Bgm. Stadler ein sehr dynamischer ist", betonte Heinzl.

"Meinungsfreiheit politisch Andersdenkender ist in jeder Demokratie unerlässlich, ja Voraussetzung für Pluralismus und Dialog. Daher ist es auch absurd, von Hetzplakaten der SPÖ in St. Pölten zu sprechen. Gerade aus dem Munde des ÖVP-NÖ Parteivorsitzenden klingt es unglaubwürdig, zumal sein Parteisekretär keine, aber nicht die geringste Gelegenheit vergehen lässt, den ÖVP-Schmutzkübel auszuschütten. Natürlich stets in Rücksprache und mit freundlicher Unterstützung seines Landesfürsten", sieht Heinzl im Verhalten der Volkspartei deutliche Vorboten für ein typisches "Dirty Campaigning" Marke ÖVP in den bevorstehenden Wahlgängen.

"Mit dem schwarzen Schmutzkübel in der Hand, polternden Sprüchen auf den Lippen und der Mentalität eines 'Sonnenkönigs' ist keine Politik für die Zukunft zu machen. Das Land verdient sich eine bessere Zukunft mit mehr Chancen, mehr Fairness, mehr Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit - dafür arbeitet die SPÖ in St. Pölten", so Heinzl abschließend. (Schluss) ps/mp

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