- 12.07.2006, 12:14:39
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Wolfmayr: Positive Bilanz der Kunstpolitik - Österreich liegt bei Ausgaben für Kunst und Kultur im Spitzenfeld Europas
Kunstbericht 2005 heute im Kulturausschuss öffentlich beraten
Wien (ÖVP-PK) - Eine positive Bilanz über die Kunstpolitik in
dieser Legislaturperiode und während der österreichischen
EU-Präsidentschaft zog die ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea
Wolfmayr heute, Mittwoch, im Kulturausschuss anlässlich der Beratung
über den Kunstbericht 2005. ****
Die Kunst- und Kulturpolitik entwickelt sich ausgezeichnet, wie der
Kunstbericht 2005 belegt. Mit 84,51 Millionen Euro und einer fixen
Basisabgeltung von 134 Millionen liegt Österreichs Kunstbudget im
Spitzenfeld der europäischen Staaten. Das Kunstbudget 2005 ist also
gegenüber dem Jahr 2004 um 5,12 Millionen Euro beziehungsweise 6,4
Prozent gestiegen. Der Kunstbericht sei umfassend, inhaltlich genau,
transparent und Interessierten online zugänglich, er sei nach
ökonomischen wie auch ästhetischen Grundsätzen gestaltet, zollte die
Kultursprecherin den zuständigen Beamten für den in kürzester Zeit
vorgelegten Bericht höchstes Lob.
Kennzeichnend für die Kunstpolitik dieser Regierung sei, dass -
gerade in einer Zeit, wo sich das Kunst- und Kulturleben auf allen
Ebenen explosionsartig entwickelt, - zusätzlich zu einer leicht
steigenden Basisabgeltung, die unbedingt notwendig ist für die
Planbarkeit wirksamer Kulturarbeit, neue Möglichkeiten der
Unterstützung gefunden wurden. Mit zusätzlichen Finanzierungsmodellen
würden nachhaltige Initiativen für das Kulturschaffen und auch die
soziale Unterstützung von KünstlerInnen in unserem Land ermöglicht,
verwies die Kultursprecherin beispielsweise auf die ersten
Erfolgsnachweise des Musikfonds und des Fernsehfilmförderungsfonds,
aber auch den von den KünstlerInnen gut angenommenen
Künstler-Sozialversicherungsfonds.
Die Direktförderungen seien in Inhalt und Ausmaß ebenfalls gewachsen.
Als Anerkennung für besonders bedeutende künstlerische Leistungen
sind 2005 zahlreiche Prämien und Preise vergeben worden, verwies
Wolfmayr unter anderem auf den mit 14.600 Euro dotierten Ernst
Jandl-Preis für Lyrik in Gedenken an den am 9. Juni 2000 verstorbenen
Autor und Dichter. Auch im Bereich Kinder- und Jugendliteratur sei
Bewegung gesetzt worden. So wurden beispielsweise vier Bücher für
junge Leserinnen und Leser mit dem Österreichischen Kinder- und
Jugendbuchpreis 2005 ausgezeichnet und ein österreichweites Lesefest
organisiert über ein dichtes, zwischen Schulen, Bibliotheken,
Buchhandlungen und Literaturhäusern gesponnenes Netz - und das aus
einer Region heraus, die immer schon viel für Kinder- und
Jugendliteratur und AutorInnen getan hat, nämlich der Steiermark.
Wolfmayr hob zudem die seit 2000 stattfindenden europäischen
Kulturministertreffen positiv hervor: "Hier orte ich Aufbruchstimmung
in Richtung eines neuen Miteinander. Diese europäische Vernetzung
brauchen wir in Zukunft ganz dringend, und Staatssekretär Franz Morak
hat diese Weichen frühzeitig gestellt und fährt das Programm
konsequent weiter, mit immer mehr Dynamik und Kraft - ich denke hier
insbesondere an das Thema Content und Kreativwirtschaft."
Sie wies zudem abschließend darauf hin, dass der Kunstbericht 2005
auf der Homepage der Kunstsektion www.art.austria.gv.at allgemein
zugänglich ist.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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