Wolfmayr: Positive Bilanz der Kunstpolitik - Österreich liegt bei Ausgaben für Kunst und Kultur im Spitzenfeld Europas

Kunstbericht 2005 heute im Kulturausschuss öffentlich beraten

Wien (ÖVP-PK) - Eine positive Bilanz über die Kunstpolitik in dieser Legislaturperiode und während der österreichischen EU-Präsidentschaft zog die ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Mittwoch, im Kulturausschuss anlässlich der Beratung über den Kunstbericht 2005. ****

Die Kunst- und Kulturpolitik entwickelt sich ausgezeichnet, wie der Kunstbericht 2005 belegt. Mit 84,51 Millionen Euro und einer fixen Basisabgeltung von 134 Millionen liegt Österreichs Kunstbudget im Spitzenfeld der europäischen Staaten. Das Kunstbudget 2005 ist also gegenüber dem Jahr 2004 um 5,12 Millionen Euro beziehungsweise 6,4 Prozent gestiegen. Der Kunstbericht sei umfassend, inhaltlich genau, transparent und Interessierten online zugänglich, er sei nach ökonomischen wie auch ästhetischen Grundsätzen gestaltet, zollte die Kultursprecherin den zuständigen Beamten für den in kürzester Zeit vorgelegten Bericht höchstes Lob.

Kennzeichnend für die Kunstpolitik dieser Regierung sei, dass -gerade in einer Zeit, wo sich das Kunst- und Kulturleben auf allen Ebenen explosionsartig entwickelt, - zusätzlich zu einer leicht steigenden Basisabgeltung, die unbedingt notwendig ist für die Planbarkeit wirksamer Kulturarbeit, neue Möglichkeiten der Unterstützung gefunden wurden. Mit zusätzlichen Finanzierungsmodellen würden nachhaltige Initiativen für das Kulturschaffen und auch die soziale Unterstützung von KünstlerInnen in unserem Land ermöglicht, verwies die Kultursprecherin beispielsweise auf die ersten Erfolgsnachweise des Musikfonds und des Fernsehfilmförderungsfonds, aber auch den von den KünstlerInnen gut angenommenen Künstler-Sozialversicherungsfonds.

Die Direktförderungen seien in Inhalt und Ausmaß ebenfalls gewachsen. Als Anerkennung für besonders bedeutende künstlerische Leistungen sind 2005 zahlreiche Prämien und Preise vergeben worden, verwies Wolfmayr unter anderem auf den mit 14.600 Euro dotierten Ernst Jandl-Preis für Lyrik in Gedenken an den am 9. Juni 2000 verstorbenen Autor und Dichter. Auch im Bereich Kinder- und Jugendliteratur sei Bewegung gesetzt worden. So wurden beispielsweise vier Bücher für junge Leserinnen und Leser mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2005 ausgezeichnet und ein österreichweites Lesefest organisiert über ein dichtes, zwischen Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen und Literaturhäusern gesponnenes Netz - und das aus einer Region heraus, die immer schon viel für Kinder- und Jugendliteratur und AutorInnen getan hat, nämlich der Steiermark.

Wolfmayr hob zudem die seit 2000 stattfindenden europäischen Kulturministertreffen positiv hervor: "Hier orte ich Aufbruchstimmung in Richtung eines neuen Miteinander. Diese europäische Vernetzung brauchen wir in Zukunft ganz dringend, und Staatssekretär Franz Morak hat diese Weichen frühzeitig gestellt und fährt das Programm konsequent weiter, mit immer mehr Dynamik und Kraft - ich denke hier insbesondere an das Thema Content und Kreativwirtschaft."

Sie wies zudem abschließend darauf hin, dass der Kunstbericht 2005 auf der Homepage der Kunstsektion www.art.austria.gv.at allgemein zugänglich ist.
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