"Wirtschaftlich, sparsam und zweckmäßig"

Vizepräsident Schenz legt positiven Rechnungsabschluss 2005 der Wirtschaftskammer Österreich vor

Wien (PWK445) - "Der Rechnungsabschluss 2005 der Wirtschaftskammer Österreich zeigt, dass wirtschaftlich, sparsam und zweckmäßig gearbeitet wurde. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Bilanzgewinn von 1,3 Millionen Euro aus. Im Jahr davor lag er bei einer Million Euro", stellte WKÖ-Finanzreferent und Vizepräsident Richard Schenz am Donnerstag bei der Präsentation des Rechnungsabschlusses vor dem Wirtschaftsparlament fest.

Auf der Ertragsseite schlagen sich die von den Mitgliedern entrichteten Umlagen in der Höhe von 145,3 Millionen Euro nieder. Die Kammerumlage 1 weist gegenüber dem Voranschlag ein Mehraufkommen von 1,22 Prozent aus, die Kammerumlage 2 liegt um 1,59 Prozent unter dem budgetierten Volumen.

Auf der Aufwandsseite liegt der Personalaufwand in Summe dank des Veranlagungserfolgs des Pensionsfonds um 5,48 Prozent unter dem Voranschlag. Darin enthalten ist auch der Aufwand für Gehälter; dieser liegt um 0,48 Prozent über dem Voranschlag, aber noch immer um 100.000 Euro unter dem Vorjahresaufwand. Die geringfügige Überschreitung des Budgetwertes ist eine Folge des höheren Personaleinsatzes im Rahmen der Internationalisierungsoffensive "go international".

Im Sachaufwand, der die Positionen Material, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen umfasst, weisen die meisten Positionen Budgetunterschreitungen auf.

Das Geschäftsjahr 2005 war, so Schenz weiter, das erste vollständige Geschäftsjahr der WKO Immobilienmanagement GmbH. "Es war ein erfolgreiches erstes Jahr für die WIG. Sie hat den Betrieb des Gebäudes Wiedner Hauptstraße 63 vollständig übernommen und bereits im ersten Jahr die vorgesehene Reduktion der Betriebskosten von etwa zehn Prozent realisiert. Außerdem unterstützt uns die WIG bei Entscheidungen hinsichtlich des An- und Verkaufes von Immobilien, vorwiegend im Ausland. So hat die WKÖ mittlerweile die Gesellschaftsanteile an der Austroveda Kft. und damit die Liegenschaften in Budapest an die WIG übertragen. Andererseits hat die WKÖ das Außenhandelsstellenbüro in Casablanca/Marokko gekauft", nennt Schenz einige Beispiele.

Der Finanzerfolg im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung liegt um 1,5 Millionen Euro über dem Voranschlag. Der Mehrertrag resultiert nach den Worten des WKÖ-Finanzexperten vor allem aus dem Refinanzierungsüberschuss im Bereich des Exportfinanzierungsverfahrens der Oesterreichischen Kontrollbank, der sich aus dem im letzten Jahr noch immer niedrigen Zinsniveau ergibt.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist, so Schenz zusammenfassend, "sehr positiv ausgefallen und beläuft sich auf 6,3 Millionen Euro. Davon wurden 4,6 Millionen Euro den Rücklagen zugewiesen".

Der Rechnungsabschluss 2005 der Wirtschaftskammer Österreich einschließlich der Rücklagen- und Rückstellungsgestion wurde vom Wirtschaftsparlament einstimmig beschlossen. (hp)

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