- 26.06.2006, 12:18:41
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Weinzinger: Nabucco-Pipeline symbolisiert steinzeitliche Energiepolitik und Abhängigkeit von Öl und Gas
Grüne Kritik an Piebalgs und Bartenstein - Es gibt keine Alternative zur Energiewende
Wien (OTS) - "Die Nabucco-Pipeline als das wichtigste
Energieprojekt Europas zu bewerten, ist grundfalsch und symbolisiert
steinzeitliche Energiepolitik in Reinkultur. Anstatt Europa aus den
alten Abhängigkeiten von Öl und Gas schrittweise zu befreien, werden
genau dieselben Abhängigkeiten aufs Neue festgeschrieben", erklärt
die stv. Umweltsprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger, anlässlich
der heutigen Beratungen zur Energiepolitik in Wien und anlässlich der
Aussagen von EU-Kommissar Piebalgs und von BM Bartenstein. "Es muss
endlich darum gehen, die enormen wirtschaftlichen Möglichkeiten bei
den erneuerbaren Energieträgern zu nutzen und zu fördern, womit
erstens sehr viele Arbeitsplätze geschaffen und zweitens die
Klimaschutzziele erreicht werden können. Versorgungssicherheit ist
sicher zu stellen"
"Auch die österreichische Bundesregierung blockiert den einzig
zukunftsträchtigen Weg einer modernen Energiepolitik. Weder haben BM
Schüssel und BM Bartenstein während der Präsidentschaft in diese
Richtung Akzente gesetzt noch geben sie ihre Blockade innerhalb
Österreichs auf, im Gegenteil", kritisiert Weinzinger, "Die
Beschlussfassung des Umweltzerstörungsgesetzes, welches die
Förderungen für Erneuerbare um 80 % kürzt, war, ist und bleibt ein
Skandal ersten Ranges."
"Es gibt keine Alternative zur Energiewende. Die obersten beiden
Prioritäten müssen der Ausbau der erneuerbaren Energieträger und eine
massive Steigerung bei der Energieeffizienz sein. Wer das immer noch
nicht verstanden hat, hat die Energiepolitik von morgen schon heute
verspielt", fordert Weinzinger abschließend.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]
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