Becker: Zukünftige Werterhaltung der Pensionen soll durch neuen Pensionistenindex sichergestellt werden

Behauptungen von Edlinger haltlos, nur durch "Vorwahlpanik" erklärbar

Wien (OTS) - "Der gestern der Öffentlichkeit vorgestellte neue Pensionistenindex der Statistik Austria soll die Grundlage der zukünftigen Werterhaltung der Pensionen darstellen", so Heinz K. Becker, Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes. "Die in diesem Zusammenhang von Pensionistenverband-Vize Edlinger in einer heutigen Aussendung gemachten Aussagen sind nur aus der sozialistischen Vorwahlpanik zu erklären, sie sind haltlos und angesichts der vorbildlichen Pensionspolitik der Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel zurückzuweisen", so Becker weiter.

Becker bekräftigt die vom Seniorenrats-Präsidenten NR-Präs. Dr. Andreas Khol erhobenen Forderung den neuen Pensionistenindex bei künftigen Pensionserhöhungen zu berücksichtigen.

"Viele ältere Mitbürger haben bereits seit einiger Zeit das Gefühl, dass der offizielle Verbraucherpreisindex (VPI) die Preissteigerungen eines Pensionistenhaushaltes nur unzureichend widerspiegelt, dass sich also die Teuerung für Pensionisten etwas stärker - wie jetzt festgestellt mit durchschnittlich 0,2 % -auswirkt", so Becker.

Becker weist Edlingers Behauptungen zurück

In einer heute von Edlinger gemachten Aussendung behauptet er, dass "die Pensionisten von der Bundesregierung kurz gehalten worden sind". Becker stellt klar: "Das Gegenteil ist der Fall: Alleine die heurige Pensionserhöhung in Höhe von 2,5 % ist eine hervorragende Leistung für Österreichs Pensionisten, deutlich über derzeitigen Inflationsrate, während in anderen Ländern, z.B. in Deutschland, die Pensionen überhaupt nicht erhöht wurden. Weiters wurde durch die überdurchschnittliche Erhöhung der Ausgleichszulagenrichtsätze für Alleinstehende und Ehepaare in den letzten Jahren die jetzt festgestellte Differenz bei den Mindestpensionen mehr als ausgeglichen! In den letzten fünf Jahren wurde dieser Ausgleichszulagenrichtsatz für Alleinstehende (sog. "Mindestpension") von der Bundesregierung unter Kanzler Schüssel um 100 Euro angehoben. In den fünf Jahren davor waren es unter einem SP-Kanzler und Finanzminister nur magere 30 Euro".

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