Bundes-Jugendredewettbewerb: Schlussveranstaltung im Parlament Siegerehrung durch Nationalratspräsident Khol und Ministerin Haubner

Wien (PK) – Der Nationalrats-Sitzungssaals des Parlaments gab heute erstmals den Rahmen für die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Bundes-Jugendredewettbewerbs, bei der Nationalratspräsident Andreas Khol und Bundesministerin Ursula Haubner die Preise an die Siegerinnen und Sieger überreichten.
Die Jugendlichen hatten dann Gelegenheit, ihre Siegerbeiträge vom zentralen Rednerpult, das bei Sitzungen den Abgeordneten für ihre Wortmeldungen vorbehalten ist, zu präsentieren.

Nationalratspräsident Andreas Khol meinte zuvor in Anspielung an den symbolträchtigen Ort der Abschlussveranstaltung, jede Politikerkarriere beginne mit dem Wort. Er sei überzeugt, dass viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in Zukunft mit dem Wort arbeiten und einmal in einem Gemeinderat, einem Betriebsrat oder in einem Dienststellenausschuss für das öffentliche Wohl tätig sein werden – oder im Nationalrat sitzen werden. Politiker seien nun eben "Mundwerksburschen", auch er, Khol, habe 1958 an einem Redewettbewerb teilgenommen und sei damals unter die ersten Fünf gekommen.

Bundesministerin Ursula Haubner unterstrich den Stellenwert
dieses Redewettbewerbes als Teilhabe an der Demokratie und
betonte, mit der Wahrnehmung der gesellschaftspolitischen Verantwortung könne man nicht früh genug anfangen. Die breite Themenpalette, die etwa von der Frage der Gewalt über die Macht
der Medien bis hin zur demographischen Entwicklung in Europa reichte, zeige das große Interesse der Jugendlichen an der gesellschaftlichen Realität.

Der Bundes-Jugendredewettbewerb, an dem sich rund 5 000
Jugendliche der Jahrgänge 1985 bis 1991 beteiligten, fand heuer bereits zum 54. Mal statt. Die Teilnehmer konnten dabei in den Kategorien klassische freie Rede, Neues Sprachrohr und
Spontanrede ihre rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Eine Fachjury bestehend u.a. aus Jugendlichen, Lehrkräften, Medienvertretern und Politikern bewertete Aufbau, Inhalt, Originalität und Präsentation der Beiträge. Die Themen wurden dabei unter Vorsitz der jugendpolitischen Abteilung des Bundesministeriums für Soziales und Generationen von einem Kuratorium aus Vertretern mehrerer Ministerien, der Landesjugendreferate und der Bundes-Jugendvertretung vorgegeben, konnten aber auch von den Teilnehmern selbst gewählt werden. (Schluss)

HINWEIS: Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie – etwas zeitverzögert – auf der Website des Parlaments im
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