Klassenschülerzahlen: Niederwieser für rasche Senkung - ÖVP will wieder vertagen

Nächste Woche SPÖ-Antrag auf namentliche Abstimmung

Wien (SK) - Die SPÖ will eine rasche Senkung der Klassenschülerzahlen auf 25. Deshalb wird sie - wie angekündigt -nächste Woche im Parlament einen diesbezüglichen Antrag mit Verlangen auf namentliche Abstimmung einbringen. Die heutige Ankündigung von ÖVP-Bildungssprecher Amon, einen Antrag auf Neuverhandlung des Finanzausgleiches in Sachen Klassengrößen einzubringen, ist für SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser "die übliche ÖVP-Taktik, bildungspolitische Reformen auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben". Durch die SPÖ-Ankündigung einer namentlichen Abstimmung sei der ÖVP "offensichtlich der Schreck in die Glieder gefahren und sie ist intern unter Zugzwang geraten", so Niederwieser am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die zu hohen Klassenschülerzahlen seien einer "der ganz wunden Punkte der ÖVP-Bildungspolitik, denn sie sind Folge der fatalen Kürzungspolitik von Schüssel, Gehrer und Grasser in den letzten Jahren", so Niederwieser. "Die Wahrheit ist konkret, Herr Abgeordneter Amon!". Das heiße, jetzt eine Senkung der Klassenschülerzahlen zu beschließen und dann umzusetzen und nicht wieder "für irgendwann irgendwelche Verhandlungen in Aussicht zu stellen", so der SPÖ-Bildungssprecher. Amons Antrag sei auf die nächsten zehn Jahre angelegt, davon haben aber die jetzigen SchülerInnen und LehrerInnen überhaupt nichts, und in der Zwischenzeit werden weiter Lehrerstellen gekürzt. "Nur der SPÖ-Antrag ist konkret und garantiert, dass es rasch zu kleineren Klassen und damit besseren Unterrichtsbedingungen und Fördermöglichkeiten kommt", so Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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