Grillitsch: Österreich und Rumänien kooperieren in der Forstwirtschaft

Bauernbundpräsident eröffnete rumänische Forstmesse "Foresta Eurosilva"

Klausenburg/Wien (AIZ) - "Die beiden Länder Österreich und Rumänien arbeiten im Bereich der Forstwirtschaft gut zusammen. Das zeigt nicht nur die Exportinitiative des Lebensministeriums, sondern auch die erfolgreiche Kooperation der Klagenfurter Holzmesse mit der Expo Transilvania, der rumänischen Handelskammer oder eben dieser Fachmesse. Die Vielzahl der rumänischen und österreichischen Aussteller zeigt die Bedeutung der Forstwirtschaft in diesen Ländern." Das sagte Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch in seiner Eröffnungsrede zur rumänischen Forstmesse "Foresta Eurosilva" in Klausenburg. An der Messe nehmen 68 Aussteller teil, zwölf davon aus Österreich. Diese größte Forstmesse Rumäniens findet heuer vom 14. bis zum 17.06. statt.

Grillitsch hob in seiner Rede besonders die Wichtigkeit des Wirtschaftsfaktors Holz für den ländlichen Raum in Österreich hervor:
"Österreich besitzt 47% Waldanteil und rund 170.000 Forstbetriebe. Die Branchen Forst, Holz und Papier sind ein äußerst stabiler Arbeitgeber und sichern über 250.000 Menschen in unserem Land einen Arbeitsplatz. Der Produktionswert beträgt rund EUR 10 Mrd. pro Jahr. Im Bereich von Nadelschnittholz ist das kleine Österreich immerhin der weltweit zweitgrößte Exporteur. Ein Vorbild auch für Rumänien könnte die Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette sein, wie sie uns in Österreich mit der Gründung von 'FHP -Forst-Holz-Papier' gelungen ist", erklärte Grillitsch.

Der Bauernbundpräsident leitet eine zehnköpfige österreichische Delegation, die in Rumänien Gespräche mit Verantwortungsträgern aus Politik und Wirtschaft führt. So stand bereits am Vortag der heutigen Eröffnung ein Treffen mit dem Holzindustriellen Gerald Schweighofer auf dem Programm, der in Rumänien das größte Sägewerk des Landes errichtet hat. Heute gab es ein Arbeitsfrühstück mit dem rumänischen Staatssekretär für Forstwirtschaft, Vasile Lupu. Abgerundet wird das Programm durch zahlreiche Betriebsbesichtigungen.
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