Heinisch-Hosek zu Männerbericht: Fehlerhaft und ohne Antworten!

Männerbericht trägt nichts zur Gleichbehandlung bei!

Wien (SK) - Kritisch äußerte sich SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek über den Männerbericht, der im heutigen Gleichbehandlungsausschuss diskutiert wird. Die bereits bei der Veröffentlichung des Berichts kritisierten Punkte konnten von Ministerin Haubner bislang in keiner Weise entkräftet werden. Neben der Tatsache, dass es sich um eine Zusammenfassung von Einzelstudien handle kritisierte Heinisch-Hosek ganz besonders dass das Thema "Gewalt von Männern gegen Frauen und Kinder" fast zur Gänze fehlt. Dafür wird im Kapitel "Männerarbeit" die Expansion der Männerberatungsstellen und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit vorgeschlagen. Wieviel Budget dafür vorgesehen ist, diese Frage bleibt unbeantwortet, so die SPÖ-Frauensprecherin und Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschusses am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Welche politischen Konsequenzen aus diesem mangelhaften Bericht gezogen bzw. welche Maßnahmen nun ergriffen werden, bleibt weiterhin offen.

Als besonders bemerkenswert bezeichnete Heinisch-Hosek abschließend, dass der Männerbericht über weite Strecken nicht den Anforderungen der geschlechtsneutralen Formulierungen entspreche. Ob dies ein bewusstes Vorgehen oder einfach mangelndes Feingefühl ist, die Antwort auf diese Frage bleibt jeder/m ÖsterreicherIn selbst überlassen, schloss Heinisch-Hosek. (Schluss) up/mm

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