Neue Selbständige normalen Beschäftigten gleichstellen

Linz (OTS) - Neue Selbständige, Arbeit auf Werkvertragsbasis,
freie Dienstnehmer/-innen - neue Modelle, die traditionellen Beschäftigungsverhältnissen ähneln. Die arbeitsrechtliche Absicherung dieser Beschäftigungsformen ist aber viel schlechter. Anlässlich der Buchpräsentation des Mailänder Soziologen Sergio Bologna gestern Abend diskutierte eine prominent bestezte Runde über die Zerstörung der Mittelschichten.

Der Mailänder Soziologe und Unternehmer Sergio Bologna untersucht seit Jahren die sogenannten neuen Selbständigen. In seinem neuesten Buch "Die Zerstörung der Mittelschichten", dass er gestern Abend im BFI präsentierte, stellt er zehn Thesen zur selbständigen Arbeit auf, über die eine bunt gemischte Talkrunde, darunter AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer, im Anschluss diskutierte.

"Die Definition selbständiger Berufe wird immer fließender. Viele sind gezwungen diesen Weg der Beschäftigung zu wählen, weil der Wettbewerb am Arbeitsmarkt sie dazu zwingt. In Wirklichkeit sind diese Menschen aber oft nicht selbständig, sondern so wie Beschäftigte in einem normalen Arbeitsverhältnis auch, von einem einzigen Auftraggeber abhängig. Wir fordern für diese Beschäftigungsgruppen eine bessere soziale Absicherung, die Arbeitslosen-, Kranken- und Pensionsversicherung enthält", sagte der AK-Präsident.

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Bildtext: Dr. Johann Kalliauer, Präsident der AK OÖ
Moderatorin: Mag. Sigrid Brandstätter, OÖN

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