Seniorenbundobmann Khol erreicht Vertretung mit Sitz und Stimme für Senioren in neuem Gesundheitskuratorium

Unverständliche Ablehnung der Gesundheit Österreich GmbH durch die SPÖ

Anthering/Altlengbach (OTS) - Informationskonferenzen in Salzburg und Niederösterreich - Schritt für Schritt zum neuen Grundsatzprogramm der Seniorenpolitik

Heute fanden in Salzburg sowie in Niederösterreich die vierte, bzw. fünfte der bundesweiten Informationskonferenzen des Österreichischen Seniorenbundes statt. Die Funktionäre und Meinungsbildner des Seniorenbundes Salzburg diskutierten in Anthering unter dem Vorsitz von Landesobmann BR OSR Josef Saller über das vorläufige Diskussionspapier "Senioren. Zukunft. Leben." zur zukünftigen Seniorenpolitik. In Niederösterreich geschah dies unter dem Vorsitz von Landesobmann LPräs. Mag. Edmund Freibauer in Altlengbach.

Bis zum Sommer werden in allen Bundesländern auf solchen Informationskonferenzen die Ergebnisse der von Bundesobmann Nationalrats-Präsident Dr. Andreas Khol gegründeten "Denkwerkstatt" mit Meinungsbildnern und Funktionären des Seniorenbundes diskutiert. Den Auftakt zu diesen Diskussionen, deren Ergebnisse Schritt für Schritt in das Diskussionspapier eingearbeitet werden, war der große österreichische Seniorenkongress am 21. April in Wien. Für die "Denkwerkstatt" wurden von mehr als 30 der führenden Wissenschafter und Experten Österreichs Fachbeiträge zur zukünftigen Seniorenpolitik erarbeitet. Der thematische Bogen der "Denkwerkstatt" spannt sich von der nachhaltigen Sicherung des Pensionssystems, dem Gesundheits- und Pflegewesen, der ökosozialen Marktwirtschaft, dem Thema Sicherheit bis hin zur Bedeutung von Religion im Alter und Sexualität.

Aus aktuellem Anlass konnte Bundesobmann Dr. Andreas Khol, einen wichtigen Erfolg im Bemühen um mehr Mitbestimmung der Senioren verkünden: "Wir Senioren sind mit zwei Vertretern im Kuratorium der neuen Gesundheit Österreich GmbH vertreten. Sitz und Stimme in diesem neuen nationalen Forschungs- und Planungsinstitut für das Gesundheitswesen geben uns die Möglichkeit, über die zukünftige Organisation des österreichischen Gesundheitswesens mit zu entscheiden."

Unverständlich ist dem Bundesobmann des Seniorenbundes die Ablehnung der Gesundheit Österreich GmbH durch die SPÖ und die Grünen: "Die Schaffung eines zentralen Forschungs- Planungsinstituts für das Gesundheitswesen ist ein innovativer und wichtiger Schritt zum Wohle aller Österreicher. Der Grund für die Opposition gegen diese zukunftsorientierte Regelung aufzutreten, muss wohl rein wahltaktischer Natur sein. Ich bin hocherfreut, dass sich die Bundesregierung unter Kanzler Dr. Schüssel durch dieses ewige Gejammer nicht von ihrer erfolgreichen Arbeit abhalten lässt."

Die Senioren jedenfalls begrüßen die neue Regelung ausdrücklich, und die Möglichkeit, im neuen Planungsinstitut als Seniorenvertreter mitzubestimmen, werde man auch zu nutzen wissen, so Khol. Unter den Ergebnissen der "Denkwerkstatt" finden sich zahlreiche Vorschläge zu einer Verbesserung des österreichischen Gesundheitswesens. Khol:
"Eine unserer wichtigsten Forderungen betrifft die Förderung von Programmen zur besseren Gesundheitsprävention auch im Alter. Diese würde nicht nur den Senioren, sondern der gesamten Gesellschaft zugute kommen: Prävention rettet Leben und spart Kosten, indem spätere aufwendige Behandlungen vermieden werden."

Dass zwei Vertreter der Senioren im Kuratorium der Gesundheit Österreich GmbH sitzen werden, ist ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Mitbestimmung der älteren Generationen. Doch die Vorstellungen des Bundesobmanns des Seniorenbundes gehen weiter: "Wir müssen als Senioren in allen Bereichen des öffentlichen Lebens mitbestimmen können. Die Ergebnisse der Denkwerkstatt und der Diskussionen in den einzelnen Bundesländern werden uns dabei helfen, ein neues seniorenpolitisches Grundsatzprogramm zu erarbeiten, welches alle wesentlichen Themen umfasst. Den zahlreichen Besuchern der Informationskonferenzen in Salzburg und Niederösterreich möchte ich für ihren Beitrag dazu recht herzlich danken", so Khol abschließend.

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Tel.: 01/40126-157

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