- 26.05.2006, 14:03:49
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Informeller Agrarministerrat tagt an der Donau-Universität Krems
Vorzeigeprojekt mit positivem Wertschöpfungseffekt für gesamte Region
Wien (AIZ) - Bildung, Beratung, Forschung und Entwicklung als
Schlüsselbereiche für die Ländliche Entwicklung stehen im Mittelpunkt
des informellen EU-Agrarministerrates, der von 28. bis 30.05.2006 in
Krems auf Einladung des österreichischen Ratsvorsitzes unter
Landwirtschaftsminister Josef Pröll stattfindet. Dass der Campus der
Donau-Universität Krems zum Tagungsort der Arbeitssitzungen bestimmt
wurde, ist als Signal für die Bedeutung der Themenstellung zu sehen.
Man wolle zeigen, dass Bildung und Forschung abseits von Hauptstädten
nicht nur möglich sind, sondern derartige Einrichtungen auch noch
einen positiven Wertschöpfungseffekt für die Regionen erzielen und
somit die Ländliche Entwicklung fördern können, betonte das
Lebensministerium.
In der Donau-Universität Krems sind mehr als 3.000 Studierende aus
40 Ländern in über 100 Studiengängen eingeschrieben. Die Einrichtung
gilt als der größte Anbieter für postgraduale Weiterbildung in
Österreich und hat sich zum Ziel gesetzt, in wenigen Jahren das
führende Kompetenzzentrum für universitäre Weiterbildung in
Mitteleuropa zu werden.
Gegründet wurde die Donau-Uni 1994, der Lehrbetrieb wurde im
Oktober 1995 mit drei Lehrgängen und 93 Studierenden aufgenommen.
Heute werden Aufbaustudien in den Bereichen "Wirtschaft und
Management", "Kommunikation, IT und Medien", "Medizin und
Gesundheit", "Recht, Europäische Integration und Öffentliche
Verwaltung", "Bildung und Kulturwissenschaften" sowie "Bauen und
Ökologie" angeboten. Viele Studiengänge schließen mit einem
international anerkannten Master-Grad ab. Darüber hinaus bietet die
Donau-Universität Krems eine Reihe von Kurzlehrgängen und Seminaren
an.
Neben hoher Qualität in Lehre, Forschung und Consulting zählen
Kundenorientierung und Praxisnähe zu den Markenzeichen dieses
europäischen Modellprojekts. Die Donau-Universität Krems kooperiert
zusätzlich mit 50 Universitäten weltweit, etwa mit der University of
British Columbia, Vancouver, Kanada, der Case Western Reserve
University, Ohio, USA, und dem Kanagawa Dental College, Yokosuka,
Japan, was die internationale Bedeutung dieser Universität verstärkt.
Der Campus Krems war in den vergangenen zwei Jahren Österreichs
größtes Bauvorhaben im Bildungsbereich. Dass sich die Investitionen
in der Höhe von EUR 56,4 Mio. ausgezahlt haben, verdeutlicht die
Tatsache, dass mittlerweile 4.500 Studierende und rund 400
Mitarbeiter der Donau-Universität Krems, der IMC Fachhochschule
Krems, der Österreichischen Filmgalerie und der NÖ
Bildungsgesellschaft auf dem 34.000 m2 großen Areal gemeinsam
arbeiten, lernen, lehren und forschen. Mit dem Campus Krems erhielt
die Region somit nicht nur ein neues Wahrzeichen von internationaler
Bedeutung, sondern es wurden auch viele neue Arbeitsplätze
geschaffen. Das fördert die Entwicklung der gesamten umliegenden
Region. Der Campus Krems gilt somit zu Recht als eines der
österreichischen Vorzeigeprojekte, das sich positiv auf die Stadt und
das gesamte Umland auswirkt und die regionale Wirtschaftskraft
stärkt.
(Schluss) leith
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