Ökostromgesetz: Oberhaidinger entsetzt über Uninformiertheit von Van der Bellen

Ökostromnovelle bringt nicht weniger, sondern mehr Geld für erneuerbare Energien

Wien (SK) - "Erschreckend" ist aus Sicht von
SPÖ-Energiesprecher Georg Oberhaidinger die Uninformiertheit, die Grünen-Chef Van der Bellen in Sachen Ökostromgesetz an den Tag legt. Wie Oberhaidinger am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst festhielt, werde in den nächsten Jahren nicht weniger, sondern mehr Geld für Ökostrom ausgegeben. So hätte es im Jahr 2008 bei Beibehaltung des alten Ökostromgesetzes Investitionen in der Höhe von 375 Mio. Euro pro Jahr gegeben, durch das neue Gesetz werden es 415 Mio. Euro pro Jahr sein (2010: Altes Gesetz 315 Mio. Euro, neues Gesetz 390 Mio. Euro; 2012 altes Gesetz: 250 Mio. Euro, neues Gesetz: 315 Mio. Euro). ****

Auch die Darstellung von Van der Bellen, dass die Förderung für Photovoltaik lächerlich gering sei, ist für Oberhaidinger nicht nachvollziehbar. Denn durch das neue Gesetz sei garantiert, dass zehn Prozent der Gesamtfördersumme auf die Photovoltaik entfalle, so der SPÖ-Energiesprecher. Oberhaidinger zeigt sich vom Auftritt des Grünen Chefs jedenfalls sehr enttäuscht. "Von einem Wirtschaftsprofessor kann man schon mehr erwarten als oberflächliche Argumentation und durchsichtige Wahlkampfrhetorik", so der SPÖ-Energiesprecher abschließend. (Schluss) ps

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