- 19.05.2006, 13:25:29
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Gusenbauer: "SPÖ ist Trägerin der Hoffnung auf politische Veränderung zum Besseren"
"Sehr optimistische Stimmung" beim SPÖ-Aktionstag am Viktor-Adler-Markt
Wien (SK) - "Die Menschen haben sich gefreut, dass wir hier zur
Besuch waren - das ist ein gutes Zeichen, dass bei allen
Schwierigkeiten, die wir in den letzten Wochen hatten, die Hoffnung
auf eine politische Veränderung zum Besseren in Österreich weiter
besteht - die SPÖ ist die Trägerin dieser Hoffnung", betonte
SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Freitagvormittag im Rahmen
eines Aktionstages am Wiener Viktor-Adler-Markt. Die Stimmung sei
"sehr optimistisch" gewesen, der "Wunsch nach einer politischen
Veränderung in Österreich ist ganz stark - fast jeder, den ich heute
getroffen habe, sagt: 'Hoffentlich packt ihr's im Herbst, damit wir
endlich diese Regierung loswerden. Noch ein drittes Mal den Schüssel,
das hält ja keiner aus'", fasste der SPÖ-Chef seine Eindrücke aus den
zahlreichen Gesprächen mit PassantInnen und MarktverkäuferInnen
zusammen. ****
Im Rahmen des Aktionstages verteilte Alfred Gusenbauer - unter
anderem in Begleitung von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures und
den SPÖ-Nationalratsabgeordneten Petra Bayr und Anton Gaál - rund 300
rote Rosen sowie Informationsmaterial zur neuen Zwischenkampagne der
SPÖ, die verdeutlicht, dass die Schüssel-Regierung Österreich in die
Sackgasse geführt habe. Um den SPÖ-Vorsitzenden bildeten sich binnen
kurzem wahre Menschentrauben, von allen Seiten waren von Herzen
kommende Glückwünsche für die kommende Nationalrats-Wahl zu hören.
Mit dem heutigen Aktionstag will die SPÖ "über den derzeitigen Stand
der Dinge informieren" und klarmachen, dass die SPÖ über die
geeigneten Antworten verfüge, um für Österreich eine faire,
solidarische und gerechte Zukunft zu ermöglichen, so Gusenbauer, der
getreu seines Mottos "Wer rastet, rostet" intensive Gespräche führte
sowie Rosen, Informationsmaterial und Autogramme verteilte. Für
Gusenbauer war abschließend klar: "Wo sonst, als am
Viktor-Adler-Markt trifft man sich?"
Gusenbauer im Republikanischen Club
Bereits gestern Abend hatte Gusenbauer im Republikanischen Club über
die "Alternativen zur schwarz-blauen Politik" gesprochen. Der
"allmächtige Zugriff der ÖVP" werde immer "ungenierter" - da sei es
wenig verwunderlich, dass "eine Mehrheit der Menschen gegen den puren
machtpolitischen Zynismus der ÖVP, der über die Lebensrealität der
Menschen hinweggeht", sei, betonte Gusenbauer. Die SPÖ sei jene
Kraft, die dem Allmachts-Wahn der ÖVP "Grenzen setzen" könne, zudem
nehme sich die SPÖ der "Lebensrealität und der wirklichen Probleme"
der Menschen an. So verwies Gusenbauer auf die
Rekordarbeitslosigkeit, den Bildungs- und Sozialabbau und die immer
ungerechtere Verteilung. Es könne nicht sein, dass zwar die niedrig
besteuerten Unternehmensgewinne explodieren, sich aber die sehr hoch
besteuerten Löhne und Einkommen nur "äußerst moderat" entwickeln,
zeigte Gusenbauer die "falsche Entwicklung" der Umverteilungspolitik
unter Schüssel auf - die auch daran ablesbar sei, dass sich das
heutige Lohnniveau großteils auf dem Stand von 1995 befinde.
Angesichts dieser Entwicklung sei es "Zeit zu teilen", so dass
gewährleistet wird, dass "die Früchte gemeinsamen Wirkens und
Wirtschaftens im Rahmen von Solidarität möglichst fair verteilt
werden." (Schluss) mb
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at
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