- 02.05.2006, 12:53:47
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Matznetter zu BAWAG: Jene, die Sparer verunsichert haben, spielen sich nun als Retter auf
Hochachtung für Ewald Nowotny und sein Team
Wien (SK) - Nachdem die BAWAG durch die Machinationen unter ihrem
ehemaligen Manager Elsner in eine "ganz, ganz problematische
Situation" geraten sei, gelte die ganze Hochachtung nun
Generaldirektor Nowotny und seinem Team, weil es ihnen "unter
widrigsten Umständen gelungen ist, eine Lösung im Interesse der 1,6
Millionen Sparer und Anleger und der 6.000 Beschäftigten zu finden",
so SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter Dienstag in einer
Pressekonferenz in Linz. Kritik übte Matznetter aber an jenen, die
zuerst selbst zur Verunsicherung der Sparer und zur Schwächung der
Verhandlungsposition der BAWAG beigetragen haben "und sich jetzt als
Retter aufspielen". ****
Nowotny habe mit dem Zustandebringen einer Lösung nicht nur die
Interessen von 1,6 Millionen BAWAG-Kunden, sondern auch der tausenden
Beschäftigten in der Bank und des gesamten Finanzsektors mit
zehntausenden Beschäftigten gewahrt. Die Situation sei für die neue
BAWAG-Führung doppelt schwierig gewesen, so Matznetter: Denn es
musste nicht nur eine "Abwehrschlacht" durch die Verstrickungen und
Finanzströme des früheren Bank-Managements mit Refco geführt werden,
sondern auch im Inland eröffnete sich eine neue "Front". "Statt
Nowotny und der BAWAG den Rücken zu stärken, wurde zusätzlich Öl ins
Feuer gegossen und nur geschaut, was man für die Parteipolitik
herausholen kann."
Nicht zuletzt auch die Aussage des Kanzlers, der BAWAG stehe das
Wasser bis zum Hals, habe zu einer starken Verunsicherung der Sparer
und Anleger geführt. "Und damit wurde letztlich die
Verhandlungsposition der BAWAG gegenüber den US-Anwälten noch
schwieriger", so Matznetter.
Deshalb sei auch der Versuch abzulehnen, dass einzelne Herren, die
selbst einen wesentlichen Beitrag zu dieser Verunsicherung und damit
zur Verschlechterung der Verhandlungsposition geleistet haben, "sich
jetzt als Retter aufzuspielen versuchen", so die Kritik des
SPÖ-Finanzsprechers. (Schluss) ah
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at
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