• 26.04.2006, 10:48:58
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ARBÖ: Wer günstig tankt, spart 262 Euro pro Haushalt

ARBÖ-Spritpreisbörse wird heute 10 Jahre alt - Diesel erreicht wieder Spitzenwert

Wien (OTS) - "Autofahrer, die mit Hilfe der ARBÖ-Spritpreisbörse
konsequent bei den günstigsten Zapfsäulen tanken, ersparen sich pro
Jahr und Haushalt 262 Euro", stellt Wilhelm Patzold, Teamleiter im
ARBÖ-Informationsdienst nach Analyse der ARBÖ-Spritpreisbörse fest.
Die ARBÖ-Spritpreisbörse zeigt für die jeweils günstigsten
Tankstellenpreise für Diesel und alle Benzinsorten in jedem
Bundesland an (www.arboe.at) und wurde heute vor zehn Jahren ins
Leben gerufen.

Wie notwendig Preisvergleiche sind, zeigt die aktuelle
Preisentwicklung: Gestern erreichte der Dieselpreis bei den
günstigsten Zapfsäulen im Schnitt 1,052 Euro pro Liter und erreichte
damit wieder den bisherigen Rekordwert von 6. September 2005, so der
ARBÖ.

Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.500 Kilometer
ersparten sich Dieselfahrer im Vorjahr im Schnitt 161 Euro pro Jahr,
Benzinfahrer 182 Euro. Im Schnitt eines Haushaltes (1,5 Fahrzeuge)
summiert sich die jährliche Ersparnis auf die genannten 262 Euro pro
Haushalt und Jahr.

Noch mehr Geld beim Tanken ersparen sich ARBÖ-Mitglieder mit dem
Avanti-Tankbonus: Wer sich eine ARBÖ-MasterCard besorgt und bei einer
der 141 Avanti-Tankstellen tankt, zahlt 3 Cent weniger pro Liter
Treibstoff. Die ARBÖ-MasterCard ist für ARBÖ-Mitglieder im ersten
Jahr gratis.

Vor allem Diesel wurde teurer - Unterschied zu Eurosuper auf die
Hälfte geschrumpft

In den letzten zehn Jahren haben vor allem die Dieselpreise enorm
angezogen, stellt Patzold bei der Analyse der ARBÖ-Spritpreisbörse
fest. "Vor zehn Jahren zahlten Dieselfahrer 0,682 Euro pro Liter.
Jetzt sind es im Schnitt 1,052 Euro - bei den günstigsten
Tankstellen!". Damit legte Diesel um stolze 54 Prozent zu. Eurosuper
kostete damals 0,850 und jetzt 1,136 Euro (bei den günstigen
Tankstellen), stieg also um 34 Prozent. "Früher betrug der
Unterschied zwischen Diesel und Eurosuper stolze 16 bis 18 Cent pro
Liter. Jetzt ist der Unterschied auf 8 Cent, also auf die Hälfte
geschrumpft."

Die Spritpreisteuerungen haben Österreichs Autofahrer zunehmend
preissensibel gemacht, zeigt eine vom ARBÖ in Auftrag gegebene Studie
von OEKONSULT. 71 Prozent der Autofahrer vergleichen die Spritpreise,
bevor sie tanken. Vor zwei Jahren waren es erst 68 Prozent. Die
meisten Autofahrer (56 Prozent) vergleichen die aktuellen Preise
während des Fahrens. Immer mehr greifen auf die ARBÖ-Spritpreisbörse
zurück, die an einzelnen Tagen bis zu 20.000 Zugriffe verzeichnet.
Sehr beliebt sind auch die ORF-Teletextseiten, die seit wenigen
Monaten noch übersichtlicher gestaltet wurden.

Schauen Sie rein.....

Die ARBÖ-Spritpreisbörse listet die jeweils günstigsten
Spritpreise auf, geordnet nach Bundesland und Spritpreissorte. Unter
www.arboe.at oder unter www.verkehrsline.at erfährt man auf
Knopfdruck, wo genau in einem Bundesland Diesel, Eurosuper und
Normalbenzin momentan am günstigsten zu haben sind.

Wer keinen Internet-Zugang hat, kann die aktuelle günstigsten
Tankstellen über den ORF-Teletext abrufen. Seit November gibt es für
jedes Bundesland eine eigene Seite:

Bundesland ........... Seite
----------------------------
Wien ................. 435
Niederösterreich ..... 436
Burgenland ........... 437
Oberösterreich ....... 438
Salzburg ............. 439
Tirol ................ 440
Vorarlberg ........... 441
Kärnten .............. 442
Steiermark ........... 443

Für ARBÖ-Mitglieder ist es selbstverständlich auch möglich,
telefonisch Auskunft über die günstigsten Zapfsäulen zu erlangen
(Tel.: 050 123 123)

Voll eingeschlagen hat das SMS-Service, das der ARBÖ in
Kooperation mit Ö3 vor zwei Jahren neu einführte. Patzold:
"Insbesonders an Tagen, in denen die Medien das Thema Spritpreis
großflächig spielen, schnellen SMS-Anfragen in die Höhe. Mehrere
Tausend Anfragen sind dann keine Seltenheit".

Das SMS-Service funktioniert so:

Mail an die Nummer 0900 600 603 schicken,
Treibstoffart (d für Diesel, 95 für Eurosuper, 98 für Super Plus)
und Postleitzahl für den Bezirk (in Wien: 1150 für 15. Bezirk) oder
Kürzel für den politischen Bezirk (L für Linz) angeben.
Das Antwort-SMS enthält die zur Zeit billigste Tankstelle.

Das Anfrage-SMS kostet zwar 30 Cent. Da man sich pro Tank aber
durchschnittlich fünf Euro sparen kann, werden diese Kosten wieder
locker hereingespielt.

Um in den Genuss des ARBÖ-Tankbonus zu gelangen, benötigt ein
ARBÖ-Mitglied lediglich die ARBÖ-MasterCard. Der Weg dazu ist denkbar
einfach: Mit einem Antrag kann sich jedes ARBÖ-Mitglied seine
Klubkarte in eine ABBÖ-MasterCard mit Kreditkartenfunktion umwandeln
lassen. Antragsformulare bekommt man in allen 100 Dienststellen des
ARBÖ, also in allen 94 Prüfstellen, in allen vier
Fahrsicherheitszentren (in Wien-Aspern, Salzburg-Strasswalchen,
Steiermark-Ludersdorf, Kärnten-Arnoldstein), in der ARBÖ-Tankstelle
in Villach und im Generalsekretariat in 1150 Wien, Mariahilfer Straße
180.

Man muss persönlich vorbeikommen und einen Lichtbildausweis
mitbringen. Das erste ARBÖ-MasterCard ist im laufenden Kalenderjahr
kostenlos, in der Folge zweiten Jahr kostet sie nur EUR 9,95 pro
Jahr.

Weitere Detailinformationen gibt es unter der Telefonnummer
050-123 123 zum Orttarif sowie im Internet unter www.arboe.at.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
mailto:presse@arboe.at
http://www.arboe.at

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