ÖGB-GBH: Tendenziöse Berichterstattung wird an Stärke des ÖGB nichts ändern!

Gewerkschaft Bau-Holz voll hinter der Neuausrichtung des ÖGB und der BAWAG!

Wien (GBH/ÖGB) - Das Erweiterte Präsidium der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) bekräftigt anlässlich seiner heutigen Sitzung die volle Unterstützung durch die GBH für die rasche Handlungsweise des ÖGB. Fritz Verzetnitsch hat mit seinem Rücktritt großes politisches Verantwortungsbewusstsein gezeigt. Durch die Entscheidung, die BAWAG in einer schwierigen Situation zu unterstützen, die er im Jahr 2000 getroffen hat, konnte großer Schaden von BAWAG und ÖGB abgewendet werden. Dafür gebührt ihm Hochachtung.++++

Heute steht die BAWAG P.S.K. auf einem soliden Fundament. Der Wert der BAWAG P.S.K. hat sich verdreifacht und die Bilanzsumme von 17 Milliarden Euro auf 57 Milliarden Euro erhöht. Die Handlungsfähigkeit des ÖGB war und ist jederzeit gesichert.

Johann Driemer, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB-Vizepräsident: "Durch tendenziöse Berichterstattung wird nun versucht, dem ÖGB und der BAWAG Schaden zuzufügen. Das ist Parteipolitik zum Schaden des Finanz- und Wirtschaftsplatzes Österreich. Das Präsidium des ÖGB hat, als es letzte Woche von den hochriskanten Spekulationsgeschäften des BAWAG-Vorstandes erfahren hat, sofort gehandelt und wird alles daran setzen, dass diese Vorfälle aus den Jahren 1998 bis 2000 lückenlos aufgeklärt werden. Die GBH begleitet vollinhaltlich den Weg des ÖGB, hier absolute Klarheit zu schaffen und die Entscheidung, eine personelle Trennung zwischen der Funktion des Finanzverantwortlichen des ÖGB und des Aufsichtsratspräsidenten der BAWAG herbeizuführen."

Driemer weiter: "Mit BAWAG-Generaldirektor Nowotny hat der ÖGB einen anerkannten Finanzexperten eingesetzt, der gewährleistet, dass die rund 1,3 Millionen Kunden der BAWAG ihrer Bank auch in Zukunft vertrauen können. Im Juni werden in einem außerordentlichen ÖGB-Bundeskongress der Präsident und das Präsidium neu gewählt und die Weichen für die Zukunft des ÖGB gestellt. Auch die Arbeitsgruppe 07 wird bis Juni ihren Bericht zur strukturellen Neuausrichtung des ÖGB vorlegen. Der ÖGB setzt den Weg der Modernisierung und Strukturreform, den wir bereits lange vor Bekanntwerden der spekulativen Geschäfte der BAWAG begonnen haben, mit aller Kraft fort und ist erfolgreich damit. Wir haben es im ÖGB und in der BAWAG innerhalb kürzester Zeit geschafft, offensiv die Probleme zu lösen und Konsequenzen zu setzen. Das ist nicht zuletzt auch deshalb dringend nötig, damit wir unserer wichtigsten Aufgabe, der Betreuung und Unterstützung unserer Mitglieder, auch weiterhin in vollem Umfang nachkommen können."

ÖGB, 30. März 2006 Nr. 210

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