Rest-Hinterseer zum Weltwassertag: Schutz der Gletscher ist für Mensch und Natur überlebensnotwendig

Grüne: Wasserversorgung darf nicht privatisiert werden

Wien (OTS) - "Im Jubiläumsjahr der österreichischen Nationalparks kann der Wert unserer Gletscher als Wasserspeicher nicht oft genug betont werden ", so die Regionensprecherin der Grünen, Heidi Rest-Hinterseer, anlässlich des heutigen Weltwassertags. "Schmelzen die Gletscher ab und entfallen so als Wasserspeicher, ist nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt gefährdet, dann ist auch die Trink- und Grundwasserversorgung für alle Menschen bedroht", warnt Rest-Hinterseer. Wissenschaftler gingen davon aus, dass bis zum Jahr 2050 drei Viertel der Alpengletscher gar nicht mehr existieren werden.

"Damit haben Projekte von weiteren Gletschererschließungen jede Berechtigung verloren," warnt Rest-Hinterseer und fordert den ressortzuständigen Umweltminister Pröll auf, endlich für den Schutz der Gletscher tätig zu werden.
"Der Weltwasser - Entwicklungsbericht der Vereinten Nationen, der heute beim 4. Weltwasserforum in Mexico City präsentiert wird, beschreibt, dass nur 2,53 Prozent des gesamten Wasservolumens aus Süßwasser besteht. Zwei Drittel davon sind wieder in Gletschern und ständiger Schneedecke gebunden", betont Rest-Hinterseer. Gerade deshalb werde im Bericht auf die Wichtigkeit von regionalen Aktivitäten, wie die Gründung von Wassergenossenschaften hingewiesen.

Seit 2000 werde im Nationalpark Hohe Tauern das Ziel verfolgt, Schulkinder auf die unersetzliche Ressource Wasser aufmerksam zu machen. Die Idee der mobilen Wasserschule bringe Nationalparkbetreuer direkt vor Ort in die Schulen. In der unmittelbaren Schulumgebung werde die Qualität der Gewässer erforscht. 4000 Schülerinnen und Schüler würden mit dieser Aktion jährlich erreicht.
"Dies ist ein Beispiel für lokale Antworten auf globale Entwicklungen. Gerade den Kindern kann ausgezeichnet vermittelt werden, dass Wasser als Naturerbe durch nichts ersetzt werden kann," so Rest-Hinterseer, die einmal mehr darauf verweist, dass aus diesem Grund die Wasserversorgung nicht privatisiert werden darf.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0008