Leichtfried: "Fair Trade"-Produkte müssen besser gekennzeichnet werden

Europaweite Unterstützung bei bewusster Kaufentscheidung verstärken

Wien (SK) - Für eine Erleichterung der bewussten Kaufentscheidung für Konsumenten der "Fair Trade"-Produkte sprach sich heute der SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried im Ausschuss für internationalen Handel des Europäischen Parlaments aus. "Die Debatte um die Zertifizierung scheitert zum Teil immer noch an dem nationalen Gesetzgebungen. Für die Konsumenten ist es aber entscheidend zu wissen, woher das Produkt stammt und unter welchen Umständen es produziert wurde. Verständlicherweise ist niemand bereit, die Katze im Sack zu kaufen." ****

Produkte aus fairem Handel haben sich in den letzten Jahren von einem Nischenprodukt zu einem zunehmend erfolgreichen Wirtschaftssektor mit enormen Wachstumsraten entwickelt. Auf Grund des Erfolgs unterstützen auch immer häufiger große Handelsketten die Idee. "Durch die hohen Standards im fairen Handel wird außerdem die Entwicklung nachhaltig unterstützt und damit den Produzenten den Weg aus der Armutsfalle ermöglicht ", so Leichtfried, der Berichterstatter zum Bericht "Fairer Handel und Entwicklung" im Außenhandelsausschuss des Europäischen Parlaments ist.

"Ein Großteil der KonsumentInnen entscheiden sich bewusst für "Fair Trade"-Produkte. Um diese Entscheidung aber treffen zu können und den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, aktiv zu einer besseren internationalen Entwicklung beizutragen, sind europaweite einheitliche und überprüfbare Standards dringend erforderlich. Daher fordere ich die EU-Kommission, hier zentrale Standards und Kriterien einzuführen", meint der Europaabgeordnete abschließend. (Schluss) ps/mp

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