Bildung, Beschäftigung, Integration - AK-Tagung am 23. März zeigt Perspektiven für die Europäische Jugend auf

Linz (OTS) - Rund fünf Millionen Jugendliche sind in den
EU-Staaten arbeitslos. "Das ist das Ergebnis einer unzureichenden Jugendpolitik. Wir müssen jungen Menschen endlich Perspektiven geben", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer angesichts der erschreckend hohen Jugendarbeitslosigkeit. Über Alternativen diskutieren hochkarätige Experten/-innen am 23. März 2006 in Linz bei einer Tagung der AK.

Nicht zuletzt bei den Jugendkrawallen in Frankreich hat sich einmal mehr gezeigt, dass die jungen Menschen in Europa dringend neue Perspektiven brauchen. Rund fünf Millionen Jugendliche unter 25 Jahren waren in den Staaten der EU-25 mit Ende 2005 auf Arbeitssuche. In Frankreich liegt die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen seit Jahren über 20 Prozent. In Österreich betrug sie 2005 im Jahresdurchschnitt 10,4 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist für junge Menschen in ganz Europa zu einem Bedrohungsszenario geworden. Das gilt ganz besonders für so genannte Problemgruppen: Bildungsbenachteiligte, Lernschwache, Migranten/-innen. Aber auch Jugendliche mit höherer Bildung oder "aus gutem Hause" sind mittlerweile von Arbeitslosigkeit bedroht.

Keinen Job zu finden ist eine der großen Lebensängste Jugendlicher zu Beginn des 21. Jahrhunderts. "Verantwortlich dafür ist eine unzureichende Jugendpolitik in der Europäischen Union, aber auch in Österreich", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Anlässlich der österreichischen Ratspräsidentschaft müsse man die derzeitige Jugendpolitik kritisch unter die Lupe nehmen.

Das macht die Arbeiterkammer Oberösterreich. Sie lädt am Donnerstag, 23. März 2006, im Rahmen ihres Europa-Schwerpunkts zu einer Tagung in den Jägermayrhof in Linz. Was macht die derzeitige Jugendpolitik gegen die drängendsten Probleme junger Menschen in Europa? Welche Alternativen zur momentanen Bildungs- und Beschäftigungspolitik gibt es? Diese Fragen werden zwischen 18 und 21 Uhr von hochkarätigen Expertinnen und Experten - darunter Mag. August Gächter vom Zentrum für Soziale Innovation in Wien - diskutiert.

Kontakt: Mag. Dominik Bittendorfer, Tel. 050/6906-2191
E-Mail: dominik.bittendorfer@ak-ooe.at

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