Konecny: EU muss burmesische Militär-Diktatur unter Druck setzen

Wien (SK) - "Die EU darf ihre Augen vor der sich ständig verschärfenden Menschenrechts-Situation in Burma nicht verschließen. Diese seit mehr als 15 Jahren bestehende Militär-Diktatur, die jede demokratische Opposition brutal unterdrückt, in großem Umfang Zwangsarbeit anwendet und das Land wirtschaftlich in den Abgrund führt, muss international isoliert und zum Rückzug gezwungen werden." Dies erklärte der Internationale Sekretär der SPÖ, Albrecht K. Konecny, im Anschluss an eine Aussprache mit dem Vorsitzenden der burmesischen demokratischen Exilregierung, Sein Win. ****

Von der österreichischen EU-Präsidentschaft, betonte Konecny weiter, wäre dringend eine Initiative in dieser Richtung zu erwarten. Dies wäre umso notwendiger, als die Regionalorganisation ASEAN auf Reformen in Burma drängt und es Anzeichen dafür gibt, dass auch die Regionalmächte China und Indien bereit wären, solche Initiativen zu unterstützen.

Die burmesischen Militärs hatten nach dem überwältigenden Wahlsieg der Oppositionspartei NLD unter der Führung von Aung San Suu Kyi die Macht ergriffen, die Oppositionsführerin unter Hausarrest gestellt und die Oppositionsparteien unterdrückt. (Schluss) ps/mp

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