• 13.03.2006, 10:16:20
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ARBÖ: Wetterkapriolen belasten Autofahrer

Wien (OTS) - Der Frühling kann sich einfach nicht entscheiden
endlich in unsere Breitengrade zu kommen. Das einzige, das uns das
Wetter dieser Tage beschert sind Kapriolen angefangen von
Minusgraden, Schnee, dann wieder Tauwetter, Stürme und plötzlich
wieder Plusgrade. All das belastet den Organismus vieler Menschen und
führt zu Konzentrationsstörungen. Das, so warnen
ARBÖ-Verkehrsmediziner, kann im Straßenverkehr fatale Folgen haben.

Wetterumschwünge machen vielen zu schaffen. Die Symptome ähneln
der "Frühjahrsmüdigkeit": man fühlt sich nicht so leistungsfähig, ist
müde, ohne richtigen Antrieb, oft gereizt und seelisch nicht
ausgeglichen. Leider wird dies von vielen Fahrzeuglenkern
unterschätzt. Wer müde ist, sollte kein Fahrzeug lenken, denn man
riskiert falsch zu reagieren. ARBÖ-Verkehrsmedizinier Prof. Prim. Dr.
Josef Nagler: "In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde
festgestellt, dass die Reaktion von ermüdeten Personen jener von
alkoholisierten gleicht. Tunnelförmige Einengung des Blickfeldes,
Wahrnehmungsirritationen und Halluzinationen sind die Folge von sehr
starker Ermüdung. Schaltfehler, unangemessen heftige Bremsmanöver und
vor allem Blickstarre nehmen deutlich zu, verbunden mit falscher
Einschätzung von Abständen und Geschwindigkeit."

ARBÖ-Tipps um den Wetterumschwung besser zu überstehen:

* Möglichst sieben bis acht Stunden schlafen.
* Morgens abwechselnd kurz warm und kalt duschen, um den Kreislauf
anzuregen.
* Vor Fahrtantritt einige Bewegungsübungen durchführen, um dem
Kreislauf einen Kick zu geben.
* Viel Obst und Gemüse essen, um den Körper mit den lebenswichtigen
Vitaminen zu versorgen.
* Wenn möglich, fünfmal am Tag kleinere Portionen essen. Das belastet
den Körper weniger als drei große Mahlzeiten und versorgt ihn
gleichmäßiger mit Energie.
* Viel trinken - mindestens zwei Liter täglich und am besten
Kräutertees oder Mineralwasser.
* Wann immer möglich Sonne und Tageslicht genießen.
* Regelmäßig das Auto lüften. Schlechte Luft bewirkt eine mangelnde
Sauerstoffversorgung. Dabei besteht gerade beim Auto fahren ein
erhöhter Sauerstoffbedarf. Deshalb sollte im Auto auch möglichst
nicht geraucht werden.
* Achtung: Das Trinken von Kaffee oder Energy Drinks bringt nur eine
subjektiv empfundene Frischheit. Objektiv gesehen bleibt die
Müdigkeit bestehen.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 89121-244
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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