ARBÖ: Wetterkapriolen belasten Autofahrer

Wien (OTS) - Der Frühling kann sich einfach nicht entscheiden endlich in unsere Breitengrade zu kommen. Das einzige, das uns das Wetter dieser Tage beschert sind Kapriolen angefangen von Minusgraden, Schnee, dann wieder Tauwetter, Stürme und plötzlich wieder Plusgrade. All das belastet den Organismus vieler Menschen und führt zu Konzentrationsstörungen. Das, so warnen ARBÖ-Verkehrsmediziner, kann im Straßenverkehr fatale Folgen haben.

Wetterumschwünge machen vielen zu schaffen. Die Symptome ähneln der "Frühjahrsmüdigkeit": man fühlt sich nicht so leistungsfähig, ist müde, ohne richtigen Antrieb, oft gereizt und seelisch nicht ausgeglichen. Leider wird dies von vielen Fahrzeuglenkern unterschätzt. Wer müde ist, sollte kein Fahrzeug lenken, denn man riskiert falsch zu reagieren. ARBÖ-Verkehrsmedizinier Prof. Prim. Dr. Josef Nagler: "In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Reaktion von ermüdeten Personen jener von alkoholisierten gleicht. Tunnelförmige Einengung des Blickfeldes, Wahrnehmungsirritationen und Halluzinationen sind die Folge von sehr starker Ermüdung. Schaltfehler, unangemessen heftige Bremsmanöver und vor allem Blickstarre nehmen deutlich zu, verbunden mit falscher Einschätzung von Abständen und Geschwindigkeit."

ARBÖ-Tipps um den Wetterumschwung besser zu überstehen:

  • Möglichst sieben bis acht Stunden schlafen.
  • Morgens abwechselnd kurz warm und kalt duschen, um den Kreislauf anzuregen.
  • Vor Fahrtantritt einige Bewegungsübungen durchführen, um dem Kreislauf einen Kick zu geben.
  • Viel Obst und Gemüse essen, um den Körper mit den lebenswichtigen Vitaminen zu versorgen.
  • Wenn möglich, fünfmal am Tag kleinere Portionen essen. Das belastet den Körper weniger als drei große Mahlzeiten und versorgt ihn gleichmäßiger mit Energie.
  • Viel trinken - mindestens zwei Liter täglich und am besten Kräutertees oder Mineralwasser.
  • Wann immer möglich Sonne und Tageslicht genießen.
  • Regelmäßig das Auto lüften. Schlechte Luft bewirkt eine mangelnde Sauerstoffversorgung. Dabei besteht gerade beim Auto fahren ein erhöhter Sauerstoffbedarf. Deshalb sollte im Auto auch möglichst nicht geraucht werden.
  • Achtung: Das Trinken von Kaffee oder Energy Drinks bringt nur eine subjektiv empfundene Frischheit. Objektiv gesehen bleibt die Müdigkeit bestehen.

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