• 10.03.2006, 10:35:15
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Landwirtschaftskammer: Keine Engpässe bei Ostereiern zu befürchten

Bundesweite Stallpflicht heißt Schutz für Geflügel und Sicherheit für Konsumenten

Wien (AIZ) - "Die Konsumenten müssen sich auch in Hinblick auf das
bevorstehende Osterfest keine Sorgen machen. Es wird zu keinen
Engpässen kommen. Denn bis jetzt mussten die österreichischen
Frischeiererzeuger wegen des Aufstallungsgebotes keine Einbußen
hinnehmen. Viele professionelle Legebetriebe haben sogar eine
Verbesserung der Schalenqualität festgestellt", stellte heute Gerhard
Wlodkowski, stellvertretender Präsident der Landwirtschaftskammer
Österreich und Präsident der LK Steiermark, fest.

"Entgegen anders lautenden Meldungen bedeutet das
Aufstallungsgebot für die professionellen Frischeiererzeuger in der
Praxis weniger Probleme als für Hobby-Hühnerhalter. Denn jeder
Freilandhaltungsbetrieb muss auf Grund gesetzlicher Rahmenbedingungen
seinen Legehennen einen entsprechend großen Stall zur Verfügung
stellen, in dem diese übernachten und sich auch am Tag aufhalten
können", erklärte dazu Benjamin Guggenberger, Geschäftsführer der
Österreichischen Frischeier Erzeugergemeinschaft.

Beschäftigungstherapie für das Federvieh

"Natürlich verursacht die Aufstallungspflicht einen Mehraufwand,
den die Landwirte im Interesse der Sicherheit ihrer Tiere und der
Konsumenten aber in Kauf nehmen. Damit die Legehennen auch im Stall
ihre natürlichen Verhaltensweisen, wie Scharren und Picken, Sandbäder
und soziale Kontakte zu ihren Artgenossen ausleben können, werden dem
Federvieh so genannte 'Beschäftigungstherapien' geboten. Das kann zum
Beispiel ein zusätzliches Futterangebot, wie Einstreu von Weizen,
sein. Diese Maßnahmen haben sich schon anlässlich des
Aufstallungsgebotes im Oktober vorigen Jahres bestens bewährt",
ergänzte Guggenberger. Zudem sorge jeder professionelle Legebetrieb
für optimale, klimatische Bedingungen im Stall. "Alle
Hygienebestimmungen werden selbstverständlich peinlichst genau
eingehalten und mit dem entsprechenden Legefutter werden
Mangelerscheinungen bei den Tieren verhindert", unterstrich der
Geschäftsführer.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
AIZ - Agrarisches Informationszentrum, Pressedienst
Tel: 01/533-18-43, mailto:[email protected]
http://www.aiz.info
FAX: (01) 535-04-38

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