Heinisch-Hosek zu Frauen-Arbeitsmarkt: Daten verdeutlichen Säumigkeit der Regierung

Wien (SK) - "Die aktuellen Arbeitsmarktdaten und der AK-Frauenbericht verdeutlichen das krasse Versagen und die Säumigkeit der Regierung", betonte SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Monat für Monat zeigen die Arbeitsmarktdaten auf, dass Frauen im besonderen Maße betroffen sind, "doch diese Regierung tut erst jahrelang nichts und setzt dann lediglich Scheinaktivitäten". Es sei daher wenig erstaunlich, dass die AK bei ihrer Untersuchung der Situation der Frauen in den letzten zehn Jahren zu "niederschmetternden Ergebnissen kommt". ****

Die SPÖ-Frauensprecherin wies auf die dringende Notwendigkeit des Ausbaus der Kinderbetreuungseinrichtungen hin und auf spezifische Arbeitsmarktmaßnahmen. "Es fehlt an etwa 100 Mio. Euro für einen Frauenförderungsfonds. Damit sollen Frauen qualifiziert werden, die noch in einer Beschäftigung stehen, und nicht erst, wenn sie arbeitslos werden, aber auch Unternehmensgründerinnen sollen damit unterstützt werden. Beratende Gespräche bereits während der Karenzierung von Frauen sind einzuführen und Arbeitsstiftungen sollten Frauen die Möglichkeit geben, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. All das wären sinnvolle Maßnahmen, doch nichts davon geschieht", so Heinisch-Hosek, die abschließend betonte, dass selbst von den von Frauenministerin Rauch-Kallat vollmundig versprochenen Frauenschaltern beim AMS weit und breit nichts zu sehen ist. "Dieser Regierung sind die Frauen egal", so Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) up

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