Jakob Auer: SPÖ-Taktik der Verunsicherung bei eigener Klientel gescheitert!

Wien (ÖVP-PK) - Die Menschen lassen sich nicht verunsichern oder gar bevormunden", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Jakob Auer im Rahmen der Debatte zum ÖIAG-Gesetz. "Ob bei der Voest-Privatisierung, beim geplanten Börsegang der Post oder beim Verkauf von AMAG-Anteilen, die SPÖ kann es einfach nicht lassen, den Menschen Angst vor Veränderungen zu machen - ohne ersichtlichem Grund und aus reiner Parteitaktik! Dabei ist es der Partei offenbar egal, dass Arbeitnehmerinteressen mit Füßen getreten werden", erinnert Auer an die Austrittswelle von Mitarbeitern der AMAG aus SPÖ und Gewerkschaft. ****

Anfang der neunziger Jahre stand die AMAG vor dem Aus. Der Steuerzahler durfte in den Jahren 1991 bis 1993 11,2 Milliarden Schilling (814 Mio. Euro) dem Betrieb zuschießen. Aber es half alles nichts. Drei Jahre später wurden erneut 1,2 Milliarden Steuerschillinge investiert, um den Betrieb um einen symbolischen Schilling überhaupt verkaufen zu können. 1.000 Arbeitsplätze gingen damals verloren. Heute wird der Gesamtpreis des Unternehmens auf rund 700 Millionen Euro geschätzt und die Anteile der Mitarbeiterstiftung, die um symbolische 20 Groschen gekauft wurden, stellen einen Wert von rund 140 Millionen Euro dar. Somit könnte jeder Mitarbeiter bei einem Verkauf seines Anteils mit rund 60.000 Euro rechnen. "Diese Leute haben sich diesen Erfolg selber erwirtschaftet. Ihnen nun das Recht abzusprechen, ihren Anteil zu verkaufen, spricht nicht gerade von demokratischer Gesinnung oder gar einem guten Gespür für die Anliegen der Arbeitnehmer", versteht Auer den Unmut in der Belegschaft. (Schluss)

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