Hungersnot in Kenia:"Die Kleinsten zählen immer zu den ersten Opfern"

Die Caritas versorgt zehntausende Menschen mit Lebensmittel- und Saatgutpaketen

Wien (OTS) - Die aktuelle Hungersnot in Kenia bedroht besonders
die Babys: "Die Kleinsten zählen immer zu den ersten Opfern. Die Mütter haben nicht mehr genug Milch für ihre Kinder. Wir helfen ihnen jetzt mit Hirse, damit sie und ihre Kinder diese schlimme Zeit überstehen", berichtet Pfarrer Joseph von der Diözese Isiolo im Nordosten Kenias. Die Caritas Österreich stellte für die erste Nothilfe in Isiolo 30.000 Euro zur Verfügung.

Insgesamt versorgt die Caritas Kenia in der Nothilfe über 43.000 Menschen mit Essen. Die Lebensmittelpakete enthalten Getreide, Hülsenfrüchte und pflanzliches Öl. Über 14.000 Kindern, werdenden Müttern und alten Menschen hilft die Caritas überdies mit Zusatznahrung. Bei der längerfristigen Hilfe konzentriert sich die Caritas auf die Verteilung von trockenresistentem Saatgut. 18.500 Bauern erhalten diese Getreidesamen, um in den kommenden Jahren bessere Ernten zu erzielen.

In den letzten Jahren sind die Niederschläge in Kenia großteils ausgeblieben. Tausende Rinder und Ziegen sind aus Wasser- und Futtermangel verendet. Die Tiere bedeuten aber die Lebensgrundlage der meist halbnomadisch lebenden Menschen. Der Rest ihrer Herden ist völlig abgemagert, weil es kein Weideland mehr gibt.

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Kennwort: Hungersnot Kenia

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