Scheucher-Pichler: Frauenbericht der AK ist Fleißaufgabe

Im Herbst 2006 wird die Frauenministerin einen Bericht zur Situation von Frauen und Männern in Österreich präsentieren

Wien, 2. März 2006 (ÖVP-PK) "Noch in diesem Herbst wird Frauenministerin Maria Rauch-Kallat einen Bericht zur Situation von Frauen und Männern in Österreich präsentieren", so ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler heute, Donnerstag, in Richtung Arbeiterkammer. Der heute vorgestellte Frauenbericht der AK sei folglich nicht mehr als eine Fleißaufgabe. "Maria Rauch-Kallat hat das Frauenberichtwesen neu organisiert, da die Aufbereitung der Daten und Themen wie bisher in einem Zehn-Jahres Rhythmus wenig Sinn macht, da sie zum Erscheinungszeitpunkt bereits wieder überholt sind. Um die Aktualität sicherzustellen soll es in Zukunft einen halbjährlichen bzw. zwei-jährigen Rhythmus der Berichtslegung geben", betonte die ÖVP-Frauensprecherin. ****

Es scheine, als seien der Opposition Initiativen und Maßnahmen zur Frauenbeschäftigung schlichtweg entgangen. Gender Mainstreaming stelle eine wesentliche Orientierung der arbeitsmarktpolitischen Strategie der Bundesregierung dar. "So werden spezifische Frauenförderungsmaßnahmen zum Ausgleich für strukturelle Benachteiligung und zur Beschleunigung der Gleichstellung eingesetzt", sagte Scheucher-Pichler. Wesentlicher arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt sei die Aufhebung der geschlechtsspezifischen Teilung des Arbeitsmarktes mit besonderem Blickpunkt auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Auch Kritik am Kinderbetreuungsgeld sei nicht haltbar. "Schließlich setzte Rauch-Kallat mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes ein Schritt, den die SPÖ nie geschafft hat", betonte die ÖVP-Frauensprecherin. Erstmals sei der Kreis der Bezieherinnen und Bezieher um jene erweitert, die wirklich Unterstützung brauchen, wie Hausfrauen, Studierende, Selbständige, Bäuerinnen, geringfügig Beschäftigte und freie Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. "Die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher des Kinderbetreuungsgeldes konnte so verdoppelt werden", sagte Scheucher-Pichler.

Weiters wies Scheucher-Pichler darauf hin, dass auch die Zuverdienstgrenze mehr als verdreifacht worden sei. Maßnahmen, die Frauen die Rückkehr in Erwerbsleben erleichtern und verstärkte Väterbeteiligung fördern würden, wie Widereinstiegsseminare, Recht auf Elternteilzeit, Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung bei Wirtschaft und Vätern hätten für diese Bundesregierung Priorität. "Frauen haben in dieser Bundesregierung obersten Stellenwert und höchste Priorität. Sowohl AK-Fleißaufgaben, in Form von zusätzlichen Frauenberichten, als auch fadenscheinige Vorwürfe der SPÖ, entlarven sich angesichts der aktiven Frauenpolitik von Maria Rauch-Kallat als billige Wahlkampfpolemik", betonte Scheucher-Pichler abschließend.

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