ÖBB setzen mit "railjet" einen neuen Standard im Fernverkehr

Premium-Produkt mit kundenorientiertem Markt- und Servicekonzept ab 2008 auf Schiene Wien (OTS) - Die Entscheidung ist gefallen: 23 neue Züge mit je sieben Waggons, einem Top-Design und einem völlig neuartigen Servicekonzept werden ab 2008 den Standard im Fernverkehr neu definieren. Die ÖBB-Personenverkehr AG gibt damit den Startschuss für eine umfassende Modernisierungs- und Kundenoffensive im Fernreiseverkehr, die neben gezielten Investitionen in neue Züge auch auf ein begleitendes Markt- und Servicekonzept setzt. "Wir rechnen mit einem jährlichen Fahrgastzuwachs von 1,23 Mio. Reisenden pro Jahr", so Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG bei der Präsentation des Projekts heute in Wien.****

"Wir wollen 2010 zu den Top-Bahnen Europas gehören und investieren daher massiv in einen Aufholprozess, der unsere Wettbewerbsfähigkeit im liberalisierten Markt und unsere Konkurrenzfähigkeit gegenüber der Straße herstellen soll", so Martin Huber, Sprecher des Vorstandes der ÖBB-Holding AG.

Das Marktkonzept

Die ersten Züge werden ab 2008 zwischen Budapest und München sowie zwischen Wien und Bregenz unterwegs sein. "Wir wollen mit unserem Markt-Konzept insbesondere den zentraleuropäischen Raum erschließen und Wien als Drehschreibe für diesen hochwertigen Fernreiseverkehr verankern", so Stefan Wehinger. "Wir wollen mit unserem Konzept völlig neue Kundengruppen ansprechen und bestehenden Kunden eine noch nie da gewesenen Qualität bieten", so Wehinger weiter.

In "railjet" werden Komfort, Service und Geschwindigkeit kombiniert und in drei Komfort- und Servicekategorien umgesetzt. Attraktive Fahrpläne mit kurzen Reisezeiten und gut abgestimmten Anschlussverbindungen ergänzen dabei ein klares Zielgruppenmanagement.

Das Flottenkonzept

Bei diesem völlig neu konzipierten Zug gehören modernes Innen- und Außendesign und eine umfassende Ausstattung selbstverständlich dazu. Dabei wird auf die Bedürfnisse aller Kundengruppen eingegangen und speziell auf mobilitätseingeschränkte Personen Rücksicht genommen, für die ein Komplett-Paket gestaltet wurde.

Die Innenausstattung des railjet setzt auf kreative Lösungen und viel Komfort für Reisende. Die hochwertigen Sitze werden nach den neuersten ergonomischen Erkenntnissen entwickelt. Jeder Waggon verfügt über eine angenehme Lichtgestaltung und über eine praktische Gepäckunterbringung, welche in Zusammenarbeit mit der TU Wien entwickelt wurde. "Wir haben die Bedürfnisse unserer Kunden sehr genau studiert und sind auf diese sehr intensiv eingegangen. Schließlich sollen sich unsere Kunden in den railjets mehr als wohl fühlen", so Wehinger.

Der railjet bietet Economy-Class, Business-Class und Premium Class. Insgesamt bietet der railjet 440 Sitzplätze - 90 in der Premium- und Business-Class, 350 in der Economy-Class. Für mobilitätseingeschränkte Personen werden ein fahrzeuggebundener Hebelift und barrierefreie Toiletten eingebaut. Jede Garnitur verfügt über 3 Plätze für Rollstuhlfahrer, Steckdosen auch für Rollstuhlbatterien, taktile Elemente für sehbehinderte Reisende und einiges mehr. Der railjet wird mit einer Geschwindigkeit von bis zu 230 km/h unterwegs sein.

Insgesamt hat die ÖBB-Personenverkehr AG nun 23 Züge bei der Siemens Österreich AG bestellt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 250 Mio. EUR. Die Finanzierung erfolgt über Eigenmittel sowie über den zukünftigen Cashflow. Für eine weitere Tranche wurde eine Option fixiert.

Das Servicekonzept

Die Business-Class und Premium-Class bieten ein eigenes Am-Platz-Service für Speisen und Getränke sowie einen eigenen Zeitungsservice.

Den Kunden der Economy-Class steht ein verbessertes Bistro-Trolly-Service sowie ein erweitertes kulinarisches Angebot im bordeigenen Bistro zur Verfügung.

Allen Reisenden bieten die railjets ein elektronisches Fahrgastinformationsservice, das umfassend über den Haltestellenverlauf sowie über Reisezeiten und aktuelle Anschlüsse informiert.

"Es ist für jeden Kunden etwas dabei. Reisen mit dem railjet wird ein völlig neues Gefühl des Bahnfahrens werden." so Stefan Wehinger.

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