Grünewald: Gehrers Werbeeinschaltung ändert nichts an Bildungs- und Wissenschaftskrise - Weitere Demonstration politischer Unverschämtheit

Parlamentarische Anfrage fordert Rechenschaft über Inhalt und Kosten

Wien (OTS) - "BMin Gehrer stellt mich wieder einmal vor die Qual
der Wahl: Ist die Tatsache der Werbeinschaltung an sich oder der Inhalt des Großinserats die größere politische Unverschämtheit? Denn auch eine großflächige Werbeinschaltung ändert nichts an der Tatsache: Gehrer und Schüssel haben Österreich in die schwerste Bildungs- und Wissenschaftskrise seit Langem geführt", erklärt heute der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, zum von Gehrer augenscheinlich persönlich unterschriebenen Inserat.

Grünewald wird mittels einer parlamentarischen Anfrage den Hintergründen und Kosten von Gehrers Inserat auf den Zahn fühlen. Insbesondere fordert Grünewald Rechenschaft über den erklärungsbedürftigen Inhalt zur vorgeblichen Uni-Milliarde, den angeblich gesicherten Studienplätzen an den Medizin-Unis und zu Stipendien. Wahr sei vielmehr, dass sich die so genannte Uni-Milliarde bei genauerem Hinsehen als schwere Täuschung entpuppe, denn 2009 liege das Uni-Budget um 300 Mio. Euro unter dem des Jahres 1999. Ausserdem sei die Zahl der StipendienbezieherInnen in Österreich unterdurchschnittlich und von gesicherten Medizin-Studienplätzen könne keine Rede sein, da Gehrer hier Äpfel mit Birnen vergleiche.

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