- 22.02.2006, 13:19:01
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Grünewald: Gehrers Werbeeinschaltung ändert nichts an Bildungs- und Wissenschaftskrise - Weitere Demonstration politischer Unverschämtheit
Parlamentarische Anfrage fordert Rechenschaft über Inhalt und Kosten
Wien (OTS) - "BMin Gehrer stellt mich wieder einmal vor die Qual
der Wahl: Ist die Tatsache der Werbeinschaltung an sich oder der
Inhalt des Großinserats die größere politische Unverschämtheit? Denn
auch eine großflächige Werbeinschaltung ändert nichts an der
Tatsache: Gehrer und Schüssel haben Österreich in die schwerste
Bildungs- und Wissenschaftskrise seit Langem geführt", erklärt heute
der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, zum von Gehrer
augenscheinlich persönlich unterschriebenen Inserat.
Grünewald wird mittels einer parlamentarischen Anfrage den
Hintergründen und Kosten von Gehrers Inserat auf den Zahn fühlen.
Insbesondere fordert Grünewald Rechenschaft über den
erklärungsbedürftigen Inhalt zur vorgeblichen Uni-Milliarde, den
angeblich gesicherten Studienplätzen an den Medizin-Unis und zu
Stipendien. Wahr sei vielmehr, dass sich die so genannte
Uni-Milliarde bei genauerem Hinsehen als schwere Täuschung entpuppe,
denn 2009 liege das Uni-Budget um 300 Mio. Euro unter dem des Jahres
1999. Ausserdem sei die Zahl der StipendienbezieherInnen in
Österreich unterdurchschnittlich und von gesicherten
Medizin-Studienplätzen könne keine Rede sein, da Gehrer hier Äpfel
mit Birnen vergleiche.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]
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