- 22.02.2006, 11:45:50
- /
- OTS0111 OTW0111
Exekutivgewerkschaften: Sondersitzungen zu Maßnahmenplan
Staatssekretär stößt gesamte Exekutive vor den Kopf
Wien (Polizeigewerkschaft/ÖGB) - Mit großer Empörung reagiert die
Exekutivgewerkschaft auf die heute im Kurier getätigten Aussagen von
Staatssekretär Finz bezüglich der Schwerarbeit. Polizeigewerkschaft,
Gendarmeriegewerkschaft, Kriminalbeamtengewerkschaft und Gewerkschaft
der Justizwache beraten in Sondersitzungen einen Maßnahmenplan.++++
"Der Staatssekretär hat damit die gesamte Exekutive vor den Kopf
gestoßen. Wir wollen keine Hintertürln, wie Finz es zynisch
formuliert, sondern nur entsprechende gesetzliche Grundlagen für
unsere Arbeit, die alle ExekutivbeamtInnen tagtäglich für unsere
Republik und ihre Bevölkerung leisten. Es ist völlig unakzeptabel,
dass unser riskanter und belastender Einsatz zum Gegenstand flapsiger
und respektloser Erörterungen einzelner Regierungsmitglieder wird.
Wir fordern unser Recht", stellen die Vorsitzender der
Polizeigewerkschaft, Franz Pail, der Kriminalbeamtengewerkschaft,
Gottfried Haselmayer, der Gendarmeriegewerkschaft, Kurt Kaipel, und
der Justizwachegewerkschaft, Franz Pauser, fest.
Angesichts der aktuellen Entwicklungen kündigt der Vorsitzende der
Polizeigewerkschaft eine Sondersitzung der Polizeigewerkschaft schon
für kommenden Freitag, den 24. Februar, an, wo über die weitere
Vorgangsweise beraten wird. Des weiteren wird es bei der Gewerkschaft
der Kriminalpolizei, der Gendarmerie und der Justizwache
entsprechende Sondersitzungen geben.(ff)
ÖGB, 22. Februar 2006 Nr. 108
Rückfragehinweis:
ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit Franz Fischill Tel.: (++43-1) 534 44/510 DW Fax: (++43-1) 533 52 93 Mobil: 0664/814 63 11 http://www.oegb.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB






