Exekutivgewerkschaften: Sondersitzungen zu Maßnahmenplan

Staatssekretär stößt gesamte Exekutive vor den Kopf

Wien (Polizeigewerkschaft/ÖGB) - Mit großer Empörung reagiert die Exekutivgewerkschaft auf die heute im Kurier getätigten Aussagen von Staatssekretär Finz bezüglich der Schwerarbeit. Polizeigewerkschaft, Gendarmeriegewerkschaft, Kriminalbeamtengewerkschaft und Gewerkschaft der Justizwache beraten in Sondersitzungen einen Maßnahmenplan.++++

"Der Staatssekretär hat damit die gesamte Exekutive vor den Kopf gestoßen. Wir wollen keine Hintertürln, wie Finz es zynisch formuliert, sondern nur entsprechende gesetzliche Grundlagen für unsere Arbeit, die alle ExekutivbeamtInnen tagtäglich für unsere Republik und ihre Bevölkerung leisten. Es ist völlig unakzeptabel, dass unser riskanter und belastender Einsatz zum Gegenstand flapsiger und respektloser Erörterungen einzelner Regierungsmitglieder wird. Wir fordern unser Recht", stellen die Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, Franz Pail, der Kriminalbeamtengewerkschaft, Gottfried Haselmayer, der Gendarmeriegewerkschaft, Kurt Kaipel, und der Justizwachegewerkschaft, Franz Pauser, fest.

Angesichts der aktuellen Entwicklungen kündigt der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft eine Sondersitzung der Polizeigewerkschaft schon für kommenden Freitag, den 24. Februar, an, wo über die weitere Vorgangsweise beraten wird. Des weiteren wird es bei der Gewerkschaft der Kriminalpolizei, der Gendarmerie und der Justizwache entsprechende Sondersitzungen geben.(ff)

ÖGB, 22. Februar 2006 Nr. 108

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