Scheucher-Pichler: Regierung ist bei Gleichbehandlung auf dem richtigen Weg

Kritik der Opposition für ÖVP-Frauensprecherin nicht nachvollziehbar

Wien (ÖVP-PK) - Die vorliegenden Berichte zeigen, dass diese Regierung auf dem richtigen Weg ist. Im Bereich der Gleichstellung ist viel passiert. Der heute im Gleichbehandlungsausschuss diskutierte Bericht über den Abbau von Benachteiligungen von Frauen 2003 - 2004 sowie die heute auf der Tagesordnung stehenden Gleichbehandlungsberichte des Bundes 2002 und 2004 liefern ein umfangreiches Datenmaterial und detaillierte Erhebungen. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Frauensprecherin Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler anlässlich der Ausschusssitzung. Die Kritik der Opposition sei nicht nachvollziehbar. "Es gibt keine einzige darin enthaltene Maßnahme, die ich nicht für richtig halte", so die ÖVP-Abgeordnete. 2,6 Milliarden Euro würden an Maßnahmen speziell für Frauen in diesem Bereich ausgegeben. ****

"Natürlich braucht man für die Umsetzung auch Zeit. Das erfordert zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Bewusstseinsbildung und für das Rollenverständnis. Initiativen wie eine neue Homepage des Frauenministeriums oder Schnuppertage tragen sehr viel dazu bei, dieses zu heben und Frauen zu motivieren, sich für leitende Positionen zu bewerben oder in nicht traditionelle Frauenberufe zu gehen." In diesem Zusammenhang verwies die Abgeordnete auch auf das Projekt "Talent Check", das zum Ziel habe, mehr Mädchen für einen technischen Beruf zu ermutigen. Das Projekt ist erst kürzlich von Sonja Zwazl, Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft" gemeinsam mit den Ministerinnen Maria Rauch-Kallat und Elisabeth Gehrer präsentiert worden.

Im Bundesdienst hätten Frauen immer schon gute Chancen gehabt, verwies Scheucher-Pichler auf den 40prozentigen Frauenanteil im Bundesbereich. Natürlich müsse es weiterhin Initiativen geben, vor allem auch in jenen Ministerien, die traditionsgemäß eher eine "Männerbastion" seien. Allerdings habe sich auch dort das Bild bereits grundlegend zum Positiven gewandelt.

Es seien zudem die ÖVP-Frauen gewesen, die jahrelang darum gekämpft haben, dass sich das Bundesheer - unter Verteidigungsminister Fasslabend - für Frauen geöffnet habe. "Wäre es nach der Opposition gegangen, so wäre es bisher noch immer nicht möglich, dass Frauen zum Bundesheer gehen können." Auch der derzeitige Minister Platter habe die Attraktivität durch höhere Einkommen für Frauen gesteigert. Und unter den Innenministern Strasser und Prokop seien erstmals Frauen in Spitzenpositionen gekommen, hob Scheucher-Pichler unter anderem die Polizeivizepräsidentin Dr. Michaela Pfeifenberger hervor.
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