Zinggl: Politischer Kuhhandel bei Besetzung Österreichischer Galerie droht

Ausschreibung soll Öffentlichkeit Objektivität vortäuschen

Wien (OTS) - "Im Ministerium Gehrer vergeht keine Woche ohne unverschämter Ausnutzung der Macht, billigem politischem Kuhhandel und Vetternwirtschaft", so reagiert Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen, auf die jüngsten Machenschaften rund um die Bestellung einer neuen Leitung der Österreichischen Galerie. "Es kann doch kein Zufall sein, wenn nur Agnes Husslein die Bedingungen des Museumsgesetzes erfüllt. Das Museumsgesetz wurde im Wesentlichen von Direktor Seipel geschrieben, der nicht zufällig auch in der Bestellkommission sitzt. Er kennt das Gesetz und wusste, dass mittels der Ausschreibung Bewerbungen eingeholt werden, die keine Chance haben. Das ist eine Verspottung demokratischer Regeln und aller Fachleute", so Zinggl.

Die Öffentlichkeit werde mit der Ausschreibung Objektivität vorgetäuscht. Denn damit wird der Schein erzeugt, dass sich genügend Geeignete beworben hätten. "Gleichzeitig signalisiert sie aber jenen BwerberInnen, die dem Gesetz tatsächlich entsprechen, dass sie keine Chance haben, weil ohnehin feststeht, wer die Direktion übernehmen soll", so Zinggl.

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