Moser zum Verkauf der VA Tech Hydro: Ende der Unsicherheit

Wien (SK) - Anlässlich des Verkaufs der VA Tech Hydro im steirischen Weiz sagte SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser: "Es ist wichtig für das Unternehmen, das Management und die Belegschaft, dass es eine Entscheidung gibt. Dass es nun für die Hydro in Weiz eine Lösung gibt, ist gut." Moser erinnert jedoch daran, dass mit dem heutigen Verkauf der Hydro die Filetierung des größten österreichischen Technologiekonzerns begonnen hat. ****

Noch am 6. September 2004 hatte Bundeskanzler Schüssel im Rahmen eines Ministerratsbeschlusses erklärt, dass die "Wahrung der Einheit der VA Tech" und die "Aufrechterhaltung der Arbeitsplätze" Ziele der Bundesregierung sind.
"Die Realität ist", sagte Moser, "dass seit dem Verkauf der VA Tech durch die Regierung Schüssel im Unternehmen ein massiver Mitarbeiterabbau eingesetzt hat. Bei der Hydro wurden 350 Arbeitsplätze abgebaut, bei der AII 200 und bei der Elin EBG stehen 600 Arbeitsplätze zur Disposition."

Moser kritisiert weiters, dass seit dem Verkauf der VA Tech die Konzernführung aufgelöst wurde, das Unternehmen von der Börse genommen wurde und heute mit der Teilfiletierung des Unternehmens begonnen wurde. "Das Beispiel VA Tech illustriert, dass die Regierung Schüssel stets davon spricht, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Wahrheit ist aber, dass durch das Verschleudern der VA Tech die Existenzgrundlage von noch mehr Familien bedroht wird, die Arbeitslosigkeit weiter steigt, aber dass dafür Großkonzerne, Anleger und Spekulanten profitieren", schloss Moser. (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0011