• 16.02.2006, 11:40:39
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Dienstleistungsrichtlinie: Wirtschaftsbund hofft auf positive Effekte und mehr Wettbewerb

Kopf: Österreich würde von echtem Dienstleistungsbinnenmarkt profitieren

Wien (OTS) - Zur erwarteten Zustimmung des Europaparlaments über
die Dienstleistungsrichtlinie nahm heute, Donnerstag, der
Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf
Stellung. Für ihn stellt die Dienstleistungsrichtlinie einen
Kompromiss dar, der das Resultat der letzten Wochen und Monate sei,
"in welchen teils bewusst mit den Ängsten der Menschen durch
Falschinformation gespielt wurde." Die Vorteile, welche eine
liberalere Ordnung des Binnenmarktes brächten, seien dabei leider nur
"sehr unterbelichtet" vorgekommen. Dass es unter diesen
Rahmenbedingungen dennoch gelungen sei, eine Richtlinie für den
Wachstumsmarkt Dienstleistung zustande zu bekommen, sei durchaus
positiv, eine Bewertung in wiefern sich dies auf Wachstum und
Beschäftigung auswirken wird, könne aber erst in einigen Jahren
erfolgen. "Wir werden sehen, ob damit genug Wettbewerb entstehen
kann, der bekanntlich das Geschäft belebt", so Kopf. ****

Dienstleistungen machen satte 70 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung
aus. Ein gewaltiger Brocken und ein großer Wirtschaftssektor mit
erheblichem Beschäftigungspotenzial. Österreich zählt gemäß einer
Studie des renommierten dänischen Wirtschaftsforschungsinstituts
Copenhagen Economics mit Großbritannien, den Niederlanden, Finnland
und Italien zu jenen, die sich von einer Marktöffnung für
Dienstleistungen die meisten Vorteile erwarten dürfen.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund
Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
mailto:[email protected]
http://www.wirtschaftsbund.at

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