- 29.01.2006, 19:08:28
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Neues Volksblatt: "Missbrauch" (von Michael Kaltenberger)
Ausgabe vom 30. Jänner 2006
Linz (OTS) - Eines muss man dem oberösterreichischen
SPÖ-Vorsitzenden lassen: Die Arbeiterkammer und die Gewerkschaft hat
er auf Linie gebracht; auf Parteilinie.
Wenn E. H. pfeift, stehen die roten Kämmerer und Gewerkschafter
Gewehr
bei Fuß, um der SPÖ Schützenhilfe zu leisten. Dass auch
Nichtsozialisten Arbeiterkammer- und Gewerkschaftsmitglieder sind,
bei der AK sogar zwangsweise, spielt für die roten Bosse keine Rolle.
Wo kämen wir denn hin, wenn man mit dem Geld aller
Zwangsbeitragszahler plötzlich Arbeitnehmer- und nicht SPÖ-Politik
machen müsste?
Das Begleitschreiben zu den AK-Steuertipps, das vom SPÖ-Wahlkampfbüro
geschrieben sein könnte, ist nur das vorläufig letzte Glied einer -
roten - Kette. Wenn der SPÖ eine Demonstration gegen die Regierung
oder sonstige nichtsozialistische Funktionsträger passend erscheint -
die roten "Arbeitnehmervertreter", wie sie sich nennen, stehen habt
Acht! Und vor Wahlen weiß man ohnehin nicht, was von der SPÖ und was
von der AK oder von der Gewerkschaft kommt, so ähnlich ist das alles.
Dass das Missbrauch von Arbeitnehmer-Geld sein könnte, auf die Idee
kommt niemand - oder es ist den Genossen einfach wurscht!
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