- 26.01.2006, 15:03:16
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Albertina weist Vorwurf angeblicher Sicherheitsmängel zurück!
Stellungnahme zu APA0275 von heute
Wien (OTS) - Die Albertina weist die Vorwürfe zu angeblichen
Sicherheitsmängel von Mag. Robert Goliasch, Obmann der Berufsgruppe
der Berufsdetektive der Wirtschaftskammer Wien, zurück.
Herr Mag. Goliasch hat die sicherheitslogistisch völlig
unterschiedlichen Bereiche des Museums bei seiner "Überprüfung" nicht
unterschieden: von den öffentlichen Bereichen über die internen
Verkehrswege (zu denen die mit Faksimile ausgestatteten Prunkräume
zählen) bis zu den hochsensiblen Ausstellungssälen.
Jener Bereich, in dem Herr Goliasch den "größten Mangel" ortet
(die zu den Toiletten führenden Bullaugen) ist vom Filmmuseum aus
öffentlich zugänglich und befindet sich außerhalb des
Sicherheitsbereiches des Museums. Um dorthin zu gelangen, braucht man
nur die Stiege zu nehmen, die vom Eingangsbereich Augustinerstrasse
hinaufführt. Auch der zentrale Court sowie die Prunkräume und die
Wege zu und von den Prunkräumen zählen zu den nicht-sensiblen
Verkehrswegen, in denen außerhalb der Öffnungszeiten allein das Ziel
verfolgt wird, nicht autorisierte Personen filmisch und durch
Bewegungsmelder zu erfassen. Im übrigen wird ein Besucher bis zum
Betreten der Schiele-Ausstellung in jedem Fall mindestens viermal von
verschiedenen Blickwinkeln erfasst: auch Herr Goliasch wurde von
13.35h an von unseren Videokameras erfasst und von der
Sicherheitszentrale aus auf seinem Weg durch die Albertina begleitet.
In der Albertina hat die Sicherheit der Kunstwerke, der Besucher
und Mitarbeiter sowie des Gebäudes einen hohen Stellenwert. Das
Museum wird seit fünf Jahren laufend und regelmäßig (zumindest einmal
jährlich) von externen Beratern überprüft, die Sicherheitskonzepte
und deren bauliche, technische und personelle Umsetzung werden dabei
evaluiert und kritisch beleuchtet.
Die derzeitige Direktion hat von Beginn an mehrere nationale und
internationale Experten für die Entwicklung des Sicherheitsplanes
beigezogen. So wurde von 1999 bis 2003 von der Ing. Peter
Waldenberger KG, die auch die Sicherheitskonzepte vieler
österreichischer Banken erstellt, ein Sicherheitsplan und dessen
Realisierung betrieben. Seit 2004 überprüfte die Sicherheitskonzepte
und Einrichtungen der Albertina DI Okorn vom Institut für angewandte
Sicherheitstechnik in Mühlheim.
Darüber hinaus wurden und werden die technischen, baulichen und
personellen Sicherheitsvorkehrungen der Albertina ebenfalls
regelmäßig im Auftrag des BMBWK von einem unabhängigen
Sicherheitsexperten evaluiert: Heinrich H. Bradl, Security-Coaching.
"Die bestehenden Standards der Albertina erfüllen in allen
Bereichen (baulich, technisch, organisatorisch und personell) die
Anforderungen der höchsten Gefahrenstufe 3 ... Der Einsatz des
Sicherheitspersonals und Aufsichtsdienstes erfolgt zielgerichtet im
Rahmen eines modernen Sicherheitsmanagements und stellt sicher, dass
auf jeden Sicherheitsvorfall schnell und angemessen reagiert wird
... Die zum Zeitpunkt der Überprüfung bestehenden
Sicherheitsmaßnahmen in der Albertina sind zeitgemäß und am aktuellen
Stand. Sie entsprechen dem Bedrohungsbild und können zurecht als
ausgezeichnet beurteilt werden." (Heinrich Bradl im Bericht über den
Objekt- und Gebäudeschutz)
Zusätzlich veranlasst die Direktion der Albertina in
unregelmäßigen Abständen sog. Vorfallsübungen, d.h. es werden
verschiedene Einbruchs-, Diebstahls-, Raub- und Brandszenarien
simuliert. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei die das
Bewachungspersonal unvorbereitet treffenden simulierten
Fluchtwegsszenarien ein.
Rückfragehinweis:
Stefan Musil, Pressesprecher Albertina Museum Albertinaplatz 1, 1010 Wien Tel.: +43 (01) 534 83-510 Fax: +43 (01) 534 83-430 mailto:[email protected]
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