Schenner: Tourismus ist attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen

Lehrlingszahlen bestätigen Tourismus als Top-Ausbildungsbranche - Aktion "Get a Job - deine Chance in Tourismus und Freizeitwirtschaft" in allen Bundesländern

Wien (PWK037) - "14.441 junge Menschen haben zur Zeit einen Lehrberuf im Tourismus und in der Freizeitwirtschaft - das ist eine höchst erfreuliche Bilanz", präsentiert Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, die Lehrlingsstatistik 2005. "Gegenüber dem Vorjahr haben wir damit um 693 Lehrlinge mehr." Der Zuwachs von fünf Prozent bedeutet die stärkste Zunahme innerhalb der Gesamtwirtschaft (2,8 Prozent).

Der positive Trend zu steigenden Lehrlingszahlen im Tourismus hält damit ungebrochen an. Im 1. Lehrjahr stieg die Lehrlingszahl von 4.594 auf 4.964 sogar um 8,1 Prozent, die Anzahl der Ausbildungsbetriebe (4.776) um 12,4 Prozent. "Das zeigt deutlich, dass die Förderung zusätzlicher Lehrstellen auch in unserer Branche erfolgreich war und viele Betriebe motiviert hat, Ausbildungsplätze zu schaffen und zusätzlich Lehrlinge aufzunehmen," betont Schenner.

Mit 11,8 Prozent aller auszubildenden Lehrlinge zählt der Tourismus neben Gewerbe und Handel zu den drei wichtigsten Ausbildungsbranchen innerhalb der gesamten Wirtschaft. "Jeder 8. Jugendliche entscheidet sich bereits für einen Job in unserer Branche", zieht Schenner Bilanz. "Es ist erfreulich, dass der Tourismus für so viele junge Menschen ein attraktiver Arbeitgeber ist."

Ein wesentlicher Grund für den starken Anstieg der Lehrlingszahlen ist, dass der Tourismus österreich- und weltweit zu den führenden Wachstumsbranchen mit absolut höchster Arbeitsplatzgarantie zählt. Gerade die Internationalität und der Umgang mit Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen machen den Tourismus für Jugendliche als Arbeitgeber interessant. Dass die Tourismusbetriebe standortgebunden sind und nicht abwandern können, bietet zusätzliche Sicherheit und schafft gerade in abgelegenen Regionen abseits industrieller Wirtschaftszentren Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

"Unter dem Slogan ‚Get a Job - deine Chance im Tourismus und in der Freizeitwirtschaft’ werden wir auch im kommenden Jahr in allen Bundesländern verschiedenste Aktionen durchführen, um den jungen Menschen unsere Branche näher zu bringen. Wir wollen sie motivieren, einen unserer attraktiven Lehrberufe zu ergreifen, und können damit auch einen Betrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit leisten. Denn gerade in unserer Branche gibt es für Jugendliche noch Arbeitsplätze mit hoher Zukunftssicherheit", fasst Schenner zusammen. (hp)

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