- 25.01.2006, 15:52:41
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JAKOB AUER: ANGST IST EIN SCHLECHTER RATGEBER, HERR GUSENBAUER
Versorgungssicherheit der Bevölkerung auch nach Post-Börsegang gewährleistet
Wien (ÖVP-PK) - Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber. Ein
besonders gutes Beispiel dafür sind die sozialdemokratischen Warn-
und Panikfloskeln, wenn es um moderne und zukunftsorientierte
Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik geht. Dabei spielt es auch
keine Rolle, dass die Börsegänge der letzten Jahre augenscheinlich
erfolgreich waren. Die Zuwachsraten bei Beschäftigung, Aktienwert und
Umsatzraten in den ehemaligen Staatsunternehmen sind ja bekannt. Mit
diesen Worten appellierte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Jakob Auer
anlässlich der Debatte zum Dringlichen Antrag an die SPÖ, nicht
länger die Augen vor der Realität zu verschließen. ****
Ein Plus von 48.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der OMV
entspricht einer Steigerung von 480 Prozent seit dem Börsegang. Bei
der AUA sind es 100 Prozent Plus, beim Flughafen Wien immerhin noch
59 und in der Voestalpine 52 Prozent mehr Beschäftigung. "Die
Warnungen der SPÖ vor einem Untergang dieser Unternehmen nach einem
Börsegang haben sich also nicht bestätigt. Und es wird auch nach
einem Börsegang der Post das Unternehmen besser da stehen als jetzt:
mit mehr Mitarbeitern, mit höheren Umsätzen und mit noch besserer
Versorgungsleistung", betonte Auer.
KEINE PANIK! ENTWICKLUNG DES LÄNDLICHEN RAUMES WIRD FORTGESETZT
"Es ist ja sozusagen schon ein Markenzeichen sozialdemokratischer
Panikmache geworden, bei allen möglichen Debatten die Ausdünnung des
ländlichen Raumes herbeizureden", erinnerte Auer an den Beschluss der
Postgesetznovelle 2005 im Oktober. "Hier haben wir in der
Post-Universaldienstverordnung festgelegt, dass eine ersatzlose
Streichung von Postämtern nicht mehr möglich ist." Rund 1.330
Filialen der Österreichischen POST AG, an die 550 Post-Partner und
Post-Servicestellen sowie 5.000 Landzusteller werden auch in Zukunft
die Versorgung im ländlichen Raum sicherstellen. "Panikmache ist auch
hier höchst kontraproduktiv."
Ein Liebkind der Sozialdemokraten bei ihren Warnungen vor der "
Ausdünnung des ländlichen Raumes" ist auch die Agrarpolitik. "Stellen
Sie sich vor, welche Konsequenzen sich für die heimische
Regionalentwicklung ergeben würden, wenn Kollege Gusenbauer in Europa
- Hand in Hand mit Tony Blair - Verhandlungen über die künftige
finanzielle Absicherung der ländlichen Entwicklung zu führen hätte!"
machte Auer darauf aufmerksam, dass eine Halbierung der Finanzmittel,
wie SPÖ-Chef Gusenbauer das vorgeschlagen hatte, das Aus für eine
hohe Anzahl an beispielhaften LEADER-Projekten bedeuten würde.
Allein für Oberösterreich bedeutet das etwa kein "Baumkronenweg
Kopfing" mehr: Ein Waldnaturerlebnis der besonderen Art, das in der
ersten Saison bereits 160.000 Besucher angezogen hat. Oder der "Wald
der Kinder" in Zell am Pettenfirst, den bereits 30.000 Menschen
besucht haben. Die Bäuerliche Freizeitanlage "Stoaninger Alm" in
Schönau im Mühlkreis hat 20.000 Besucher pro Jahr angelockt. "Wenn es
nach der SPÖ ginge, würde es in den kommenden Jahren keine Mittel für
derartige Projekte mehr geben. Das nenne ich eine Ausdünnung des
Ländlichen Raumes! Das Einzige, was hier und heute immer dünner wird,
sind sinnvolle Konzepte aus den Reihen der Sozialdemokraten", schloss
Auer.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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