Kärntner Investitionspeitsche für Beschäftigung und Wirtschaftsaufschwung

160 Mio. Euro-Förderpaket des Landes und Bundes - Kleinstgewerbeförderung läuft sehr erfolgreich

Klagenfurt (LPD) - Für Kärntens Unternehmer gibt es heuer soviel Förderung wie noch nie. "Lückenlos und maßgeschneidert" ist das Förderprogramm laut Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider, der heute, Dienstag, die Schwerpunkte mit den Vertretern des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) und der Austria Wirtschaftsservice GesmbH (aws) in Klagenfurt präsentierte. So stehen insgesamt 160 Mio. Euro aus einer Gemeinschaftsinitiative des Bundes und des Landes Kärnten zur Verfügung, außerdem hat Kärnten eine erfolgreich laufende Kleinstgewerbeförderung gestartet. Zudem hat der KWF zu Jahresbeginn mit seiner neuen Service-Line und einer Service-Stelle sein Beratungsangebot ausgebaut.

Der Landeshauptmann erklärte, dass durch diese Investitionsoffensive bzw. "Investitionspeitsche" die Schaffung von Arbeitsplätzen und Beschäftigung sowie der wirtschaftliche Aufschwung unterstützt werden sollen. Dies geschehe auch vor dem Hintergrund des Endes der EU-Strukturfondsperiode mit dem Ablauf der nationalen Regionalförderung. Förderungen und Beratungen sollen laut Haider Kärntner Unternehmen jeder Größe und Sparte offen stehen. Viele sollen ermuntert werden, mitzumachen, meinte er.

Das 160 Mio. Euro-Paket bietet Kärntner Unternehmen Zuschüsse, Kredite und Haftungen. Für Anträge und Informationen steht der KWF zur Verfügung. Wie Haider erklärte, kommen 25 Mio. Euro aus Mitteln des Bundes und 25 Mio. Euro aus dem Kärntner Zukunftsfonds. Jeweils 55 Mio. Euro stammen aus dem ERP-Fonds und von der aws. Wie aws-Geschäftsführer Horst Bednar vorrechnete, könnten in Kärnten allein durch die im Paket enthaltenen nichtrückzahlbaren Zuschüsse 2.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das Kärntner Förderprogramm läuft jedenfalls schon sehr erfolgreich, bestätigte KWF-Vorstand Hans Schönegger. Er sprach von einem Eingang an Förderanträgen, wie es ihn schon lange nicht gegeben habe. Es zeige sich weiters, dass auch die kleinen und mittleren Betriebe Kärntens verstärkt investieren wollen. KWF-Vorstand Erhard Juritsch konnte demnach auch auf zahlreiche Anträge im Rahmen der seit Oktober 2005 laufenden Kleinstgewerbeförderung verweisen. Rund 150 Unternehmen hätten einen Antrag auf Förderung gestellt, von denen bereits die Hälfte genehmigt worden sei. Die Ablehnungsquote liegt laut Juritsch unter zehn Prozent, was für die Qualität der einzelnen Projekte spreche. Beantragt worden seien bis dato außerdem 100 Arbeitsplatzprämien für die Schaffung eines Ganzjahresarbeitsplatzes.

Die Kleinstgewerbeförderung ist für die rund 11.000 Kärntner Unternehmen mit maximal neun Mitarbeitern und einer Bilanzsumme bzw. einem Jahresumsatz von maximal zwei Mio. Euro gedacht. Neu dabei ist diesmal auch der Handel. Mit einem nichtrückzahlbaren Zuschuss von zehn Prozent gefördert werden Investitionen zwischen 5.000 und 25.000 Euro. Beratungs- und Ausbildungskosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro werden mit 50 Prozent bezuschusst. Zudem gibt es für die Schaffung eines Ganzjahresarbeitsplatzes im Nachhinein einen Zuschuss von 1.000 Euro je neuem Mitarbeiter mit einer Höchstgrenze von 5.000 Euro.

Mit einem kostenfreien und unverbindlichen Angebot will der KWF außerdem sein Service ausweiten und die heimischen Unternehmer noch kompetenter und umfassender beraten. Dazu wurde die KWF Service-Line unter der Nummer 0463/55800-55 bzw. der E-Mail service@kwf.at eingerichtet. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr und am Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr besetzt. Die neue Service-Stelle am KWF-Firmensitz Heuplatz 2 in Klagenfurt steht von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

(S E R V I C E: Informationen unter www.kwf.at; Zu dieser Presseaussendung stehen honorarfreie Fotos in Druckqualität auf www.ktn.gv.at zum Download zur Verfügung. Fotohinweis: LPD/Bodner) (Schluss)

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