- 17.01.2006, 12:14:49
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Kärntner Investitionspeitsche für Beschäftigung und Wirtschaftsaufschwung
160 Mio. Euro-Förderpaket des Landes und Bundes - Kleinstgewerbeförderung läuft sehr erfolgreich
Klagenfurt (LPD) - Für Kärntens Unternehmer gibt es heuer soviel
Förderung wie noch nie. "Lückenlos und maßgeschneidert" ist das
Förderprogramm laut Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider,
der heute, Dienstag, die Schwerpunkte mit den Vertretern des Kärntner
Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) und der Austria Wirtschaftsservice
GesmbH (aws) in Klagenfurt präsentierte. So stehen insgesamt 160 Mio.
Euro aus einer Gemeinschaftsinitiative des Bundes und des Landes
Kärnten zur Verfügung, außerdem hat Kärnten eine erfolgreich laufende
Kleinstgewerbeförderung gestartet. Zudem hat der KWF zu Jahresbeginn
mit seiner neuen Service-Line und einer Service-Stelle sein
Beratungsangebot ausgebaut.
Der Landeshauptmann erklärte, dass durch diese
Investitionsoffensive bzw. "Investitionspeitsche" die Schaffung von
Arbeitsplätzen und Beschäftigung sowie der wirtschaftliche Aufschwung
unterstützt werden sollen. Dies geschehe auch vor dem Hintergrund des
Endes der EU-Strukturfondsperiode mit dem Ablauf der nationalen
Regionalförderung. Förderungen und Beratungen sollen laut Haider
Kärntner Unternehmen jeder Größe und Sparte offen stehen. Viele
sollen ermuntert werden, mitzumachen, meinte er.
Das 160 Mio. Euro-Paket bietet Kärntner Unternehmen Zuschüsse,
Kredite und Haftungen. Für Anträge und Informationen steht der KWF
zur Verfügung. Wie Haider erklärte, kommen 25 Mio. Euro aus Mitteln
des Bundes und 25 Mio. Euro aus dem Kärntner Zukunftsfonds. Jeweils
55 Mio. Euro stammen aus dem ERP-Fonds und von der aws. Wie
aws-Geschäftsführer Horst Bednar vorrechnete, könnten in Kärnten
allein durch die im Paket enthaltenen nichtrückzahlbaren Zuschüsse
2.500 neue Arbeitsplätze entstehen.
Das Kärntner Förderprogramm läuft jedenfalls schon sehr
erfolgreich, bestätigte KWF-Vorstand Hans Schönegger. Er sprach von
einem Eingang an Förderanträgen, wie es ihn schon lange nicht gegeben
habe. Es zeige sich weiters, dass auch die kleinen und mittleren
Betriebe Kärntens verstärkt investieren wollen. KWF-Vorstand Erhard
Juritsch konnte demnach auch auf zahlreiche Anträge im Rahmen der
seit Oktober 2005 laufenden Kleinstgewerbeförderung verweisen. Rund
150 Unternehmen hätten einen Antrag auf Förderung gestellt, von denen
bereits die Hälfte genehmigt worden sei. Die Ablehnungsquote liegt
laut Juritsch unter zehn Prozent, was für die Qualität der einzelnen
Projekte spreche. Beantragt worden seien bis dato außerdem 100
Arbeitsplatzprämien für die Schaffung eines Ganzjahresarbeitsplatzes.
Die Kleinstgewerbeförderung ist für die rund 11.000 Kärntner
Unternehmen mit maximal neun Mitarbeitern und einer Bilanzsumme bzw.
einem Jahresumsatz von maximal zwei Mio. Euro gedacht. Neu dabei ist
diesmal auch der Handel. Mit einem nichtrückzahlbaren Zuschuss von
zehn Prozent gefördert werden Investitionen zwischen 5.000 und 25.000
Euro. Beratungs- und Ausbildungskosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro
werden mit 50 Prozent bezuschusst. Zudem gibt es für die Schaffung
eines Ganzjahresarbeitsplatzes im Nachhinein einen Zuschuss von 1.000
Euro je neuem Mitarbeiter mit einer Höchstgrenze von 5.000 Euro.
Mit einem kostenfreien und unverbindlichen Angebot will der KWF
außerdem sein Service ausweiten und die heimischen Unternehmer noch
kompetenter und umfassender beraten. Dazu wurde die KWF Service-Line
unter der Nummer 0463/55800-55 bzw. der E-Mail [email protected]
eingerichtet. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis
17.00 Uhr und am Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr besetzt. Die neue
Service-Stelle am KWF-Firmensitz Heuplatz 2 in Klagenfurt steht von
Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr für persönliche
Beratungsgespräche zur Verfügung.
(S E R V I C E: Informationen unter www.kwf.at; Zu dieser
Presseaussendung stehen honorarfreie Fotos in Druckqualität auf
www.ktn.gv.at zum Download zur Verfügung. Fotohinweis: LPD/Bodner)
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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