ARBÖ: Vignettenkleben - aber richtig

Vignettenersatz gibt es auch bei Fahrzeugtotalschaden und für körperbehinderte Zulassungsbesitzer

Wien (OTS) - Mit 31. Jänner 2006 heißt es Abschiednehmen von der mintgrünen Mautvignette, denn ab 1. Februar muss die goldgelbe aufgeklebt sein, erinnert der ARBÖ. Zwei Neuigkeiten gibt es: Bei Fahrzeugtotalschäden wird die Jahresvignette künftig ebenso kostenlos ersetzt, wie bisher nur bei Windschutzscheibenbruch. Und:
Körperbehinderte Pkw-Zulassungsbesitzer erhalten ihre Gratisvignette kostenlos ersetzt, wenn sie unter dem Jahr beispielsweise das Auto wechseln.

Vignetten-Klebe-1x1:

1. Alte Vignette nicht von kalter oder gefrorener Windschutzscheibe ablösen, sondern die Scheibe vorher erwärmen (Autoheizung). Ideal dafür: der ARBÖ-Pickerlschaber.

2. Beim Aufkleben muss die Windschutzscheibe trocken, sauber und vor allem fettfrei sein.

3. Die optimale Klebe-Temperatur liegt bei zirka plus fünf Grad Celsius. Ist es, wie jetzt, kälter, sollte in der Garage geklebt oder vor dem Aufkleben die Scheibe mittels Autoheizung aufgewärmt werden.

4. Am Auto muss die Vignette gut sichtbar auf der Windschutzscheibe oder auf einer linken vorderen, nicht versenkbaren Seitenscheibe aufgeklebt sein. Nicht hinter Tönungsstreifen kleben, da sie von außen kontrollierbar sein muss.

5. Auf der Windschutzscheibe dürfen gleichzeitig nur maximal zwei österreichische Vignetten kleben. Ausländische Vignetten dürfen aber dazukommen.

6. Für kälteresistente Biker: Am Motorrad darf die Vignette nur auf Teilen angebracht werden, die nicht leicht austauschbar sind.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 89121-244
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001