Bollmann: Konkreter Erfolg der Weiterbildungsprogramme für Fahrzeuglenker

Einschätzung für 2006 ist wieder optimistisch - Arbeitszeitflexibilisierung bleibt ein Thema

Wien (PWK002) - Zufrieden, so Komm.Rat Harald Bollmann, Sprecher
der Verkehrswirtschaft, sei man mit dem beachtlichen Rückgang der Verkehrstoten auf Österreichs Straßen. "Es ist dies auch ein Beweis für den Erfolg der von Unternehmerseite initiierten Trainings- und Weiterbildungsprogramme für Fahrzeuglenker", stellt der Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr fest.

"Gut geschulte Fahrer sind Visitenkarten jedes Unternehmens und Investitionen die sich rechnen. Daher wird durch Aktionen wie "Safety Driver" und "Profis am Steuer" nicht nur das klare Bekenntnis der Verkehrswirtschaft zur Verbesserung der Verkehrssicherheit dokumentiert, sondern auch ein maßgeblicher Beitrag zur Qualitätsverbesserung von Verkehrsdienstleistungen erbracht", betont Bollmann.

Verkehr ist aber, so Bollmann weiter, kein Selbstzweck. "Die Verkehrswirtschaft ist das Rückgrat der arbeitsteiligen Wirtschaft. Die österreichische Verkehrswirtschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand in Österreich: rund 11,7 Milliarden Euro direkte Bruttowertschöpfung verdeutlichen diese Tatsache. Da eine arbeitsteilige Wirtschaft ohne Verkehrswirtschaft nicht existieren könnte, liegen die indirekten Wertschöpfungseffekte der Verkehrsbranchen noch deutlich über dem ausgewiesenen Wert. Eine arbeitsteilige Wirtschaft ohne Verkehrswirtschaft gibt es nicht".

Die Verkehrswirtschaft ist einer der wenigen Bereiche, in denen in Europa noch Arbeitsplätze geschaffen werden können, hebt Bollmann hervor. Insgesamt sind in Österreich derzeit 212.000 Beschäftigte tätig; darunter auch etwa 2.000 Lehrlinge.

Ein brennendes Thema in der Verkehrswirtschaft ist und bleibt die Arbeitszeitflexibilisierung. Was soll ein Schiffskapitän oder Lkw-Fahrer machen, wenn sich kurzfristig wegen unvorhersehbarer Ereignisse der Zeitplan nicht mehr einhalten lässt, fragt Bollmann. Die Komplexität der Regelungen erklärt auch, dass allein im Bereich der Sparte Verkehr 15 verschieden Branchen- und eine Vielzahl von Firmen-Kollektivverträge verhandelt werden.

"Während beim letzten Wirtschaftsbarometer die heimische Verkehrswirtschaft die vergangene Entwicklung überwiegend pessimistisch beurteilte, und sich mit dieser Einschätzung von den anderen Branchen unterschied, liegt man mit der Einschätzung für 2006 wieder im Mittelfeld", blickt Bollmann optimistisch nach vorne. (hp)

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