- 04.01.2006, 12:34:56
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Bollmann: Konkreter Erfolg der Weiterbildungsprogramme für Fahrzeuglenker
Einschätzung für 2006 ist wieder optimistisch - Arbeitszeitflexibilisierung bleibt ein Thema
Wien (PWK002) - Zufrieden, so Komm.Rat Harald Bollmann, Sprecher
der Verkehrswirtschaft, sei man mit dem beachtlichen Rückgang der
Verkehrstoten auf Österreichs Straßen. "Es ist dies auch ein Beweis
für den Erfolg der von Unternehmerseite initiierten Trainings- und
Weiterbildungsprogramme für Fahrzeuglenker", stellt der Obmann der
Bundessparte Transport und Verkehr fest.
"Gut geschulte Fahrer sind Visitenkarten jedes Unternehmens und
Investitionen die sich rechnen. Daher wird durch Aktionen wie "Safety
Driver" und "Profis am Steuer" nicht nur das klare Bekenntnis der
Verkehrswirtschaft zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
dokumentiert, sondern auch ein maßgeblicher Beitrag zur
Qualitätsverbesserung von Verkehrsdienstleistungen erbracht", betont
Bollmann.
Verkehr ist aber, so Bollmann weiter, kein Selbstzweck. "Die
Verkehrswirtschaft ist das Rückgrat der arbeitsteiligen Wirtschaft.
Die österreichische Verkehrswirtschaft leistet einen wesentlichen
Beitrag zum Wohlstand in Österreich: rund 11,7 Milliarden Euro
direkte Bruttowertschöpfung verdeutlichen diese Tatsache. Da eine
arbeitsteilige Wirtschaft ohne Verkehrswirtschaft nicht existieren
könnte, liegen die indirekten Wertschöpfungseffekte der
Verkehrsbranchen noch deutlich über dem ausgewiesenen Wert. Eine
arbeitsteilige Wirtschaft ohne Verkehrswirtschaft gibt es nicht".
Die Verkehrswirtschaft ist einer der wenigen Bereiche, in denen in
Europa noch Arbeitsplätze geschaffen werden können, hebt Bollmann
hervor. Insgesamt sind in Österreich derzeit 212.000 Beschäftigte
tätig; darunter auch etwa 2.000 Lehrlinge.
Ein brennendes Thema in der Verkehrswirtschaft ist und bleibt die
Arbeitszeitflexibilisierung. Was soll ein Schiffskapitän oder
Lkw-Fahrer machen, wenn sich kurzfristig wegen unvorhersehbarer
Ereignisse der Zeitplan nicht mehr einhalten lässt, fragt Bollmann.
Die Komplexität der Regelungen erklärt auch, dass allein im Bereich
der Sparte Verkehr 15 verschieden Branchen- und eine Vielzahl von
Firmen-Kollektivverträge verhandelt werden.
"Während beim letzten Wirtschaftsbarometer die heimische
Verkehrswirtschaft die vergangene Entwicklung überwiegend
pessimistisch beurteilte, und sich mit dieser Einschätzung von den
anderen Branchen unterschied, liegt man mit der Einschätzung für 2006
wieder im Mittelfeld", blickt Bollmann optimistisch nach vorne. (hp)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Wolf Dr. Erik Bundessparte Transport und Verkehr Kommunikation: Telefon: +43 (0)5 90 900 3251 Fax: +43 (0)5 90 900 257 Email: [email protected]
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