• 02.01.2006, 14:23:54
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ARBÖ: Konditionen für Führerscheinneulinge verbessern

Wien (OTS) - Durch den Rückgang bei Unfällen mit Personenschaden
bei den Fahranfängern von 6.950 Unfälle (Jahr 2002) auf 6.235
(vorläufige Zahl für das Jahr 2005) appelliert der ARBÖ an die
Versicherer, die Konditionen für die Gruppe zu verbessern.

"Da sich die Unfälle der Führerscheinneulinge seit Einführung des
Mehrphasenführerscheins im Jahr 2005 um 10,29 Prozent verringert
haben, wäre es an der Zeit, auch die Versicherungskonditionen für
diese Gruppe zu verbessern und sie nicht weiter zu verschärfen",
kritisiert ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar. Führerscheinneulinge
absolvieren nach der Fahrprüfung noch ein Fahrsicherheitstraining,
ein verkehrspsychologisches Gespräch und zwei Perfektionsfahrten.
Ihre Ausbildung sei wesentlich besser als je zuvor.

Die Versicherungen verrechnen für junge Führerscheininhaber höhere
Prämien und führen auch eigene Risikoprüfungen durch. Mädchen mit
einem kleineren Fahrzeug tun sich leichter als Burschen mit
PS-starken Autos. Für junge Führerschein-Neulinge ist es aber nicht
einfach, überhaupt eine Autoversicherung zu finden. Wie ein
Versicherungsvergleich des ARBÖ im Sommer 2005 ergab, akzeptieren nur
sieben der insgesamt 18 befragten Kfz-Haftpflichtversicherer
18-jährige Führerschein-Neulinge uneingeschränkt als Kunden. Weitere
sechs Unternehmen versichern diese Kundengruppe nur gegen Auflagen
wie höhere Selbstbehalte, Prämienzuschläge oder Risikoprüfungen.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 89121-244
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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