Immer weniger Eltern bekommen Schülerbeihilfe - AK fordert leichteren Zugang und Wertanpassung

Linz (OTS) - Da die Einkommensgrenzen seit Jahren nicht angepasst wurden, werden heute viele Anträge von Arbeitnehmer/-innen mit relativ geringem Einkommen abgelehnt. Nur jeder zehnte Schüler bekommt eine Beihilfe -und das, obwohl jeder dritte Schüler aus einer Familie mit einem Nettoeinkommen von weniger als 1500 Euro kommt.

Seit den letzten Änderungen im Schuljahr 1999/2000 ist nicht nur die Zahl der Beihilfenbezieher um 4.000 gesunken, sondern die Höhe der Beihilfe ist im Schnitt um 63 Euro niedriger als noch vor fünf Jahren. Ursache dieser Entwicklung ist einerseits die seither fehlende jährliche Anpassung, andererseits der erschwerte Zugang zur Schülerbeihilfe.

Würden Einkommensentwicklung und Inflation mit einberechnet, müssten die Beihilfen um mindestens 16 Prozent erhöht werden!
Die AK fordert, dass der Bezieherkreis für die Schülerbeihilfe deutlich ausgeweitet wird und die Einkommensobergrenzen sowie die Beihilfehöhe den realen Zuständen angepasst werden.

AK-Service-Tipp für Eltern: Achtung: Anträge für 2005 sind nur noch bis zum Jahresende möglich!

Die AK Oberösterreich hat auf www.arbeiterkammer.com einen Studienbeihilfenrechner installiert, der einfach und leicht die Höhe der Beihilfe errechnet. Wer einen Antrag stellen will, kann sich das entsprechende Formular auf der AK-Homepage runterladen.

Kontakt: Mag. Rainer Brunhofer, Tel. 050/6906-2185
E-Mail: rainer.brunhofer@ak-ooe.at

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