- 28.12.2005, 09:23:18
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Immer weniger Eltern bekommen Schülerbeihilfe - AK fordert leichteren Zugang und Wertanpassung
Linz (OTS) - Da die Einkommensgrenzen seit Jahren nicht angepasst
wurden, werden heute viele Anträge von Arbeitnehmer/-innen mit
relativ geringem Einkommen abgelehnt. Nur jeder zehnte Schüler
bekommt eine Beihilfe -und das, obwohl jeder dritte Schüler aus einer
Familie mit einem Nettoeinkommen von weniger als 1500 Euro kommt.
Seit den letzten Änderungen im Schuljahr 1999/2000 ist nicht nur
die Zahl der Beihilfenbezieher um 4.000 gesunken, sondern die Höhe
der Beihilfe ist im Schnitt um 63 Euro niedriger als noch vor fünf
Jahren. Ursache dieser Entwicklung ist einerseits die seither
fehlende jährliche Anpassung, andererseits der erschwerte Zugang zur
Schülerbeihilfe.
Würden Einkommensentwicklung und Inflation mit einberechnet,
müssten die Beihilfen um mindestens 16 Prozent erhöht werden!
Die AK fordert, dass der Bezieherkreis für die Schülerbeihilfe
deutlich ausgeweitet wird und die Einkommensobergrenzen sowie die
Beihilfehöhe den realen Zuständen angepasst werden.
AK-Service-Tipp für Eltern: Achtung: Anträge für 2005 sind nur
noch bis zum Jahresende möglich!
Die AK Oberösterreich hat auf www.arbeiterkammer.com einen
Studienbeihilfenrechner installiert, der einfach und leicht die Höhe
der Beihilfe errechnet. Wer einen Antrag stellen will, kann sich das
entsprechende Formular auf der AK-Homepage runterladen.
Kontakt: Mag. Rainer Brunhofer, Tel. 050/6906-2185
E-Mail: [email protected]
Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Tel.: (0732) 6906-2182
mailto:[email protected]
http://www.arbeiterkammer.com
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