• 22.12.2005, 10:38:35
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Weiterer Schritt zur Förderung der Sicherheit bei E-Government-Anwendungen

Sicherheitssoftware steht im Rahmen der Open Source E-Government-Initiative kostenfrei zur Verfügung - Soll Einsatz der Bürgerkarte in der Wirtschaft fördern

Wien (PWK978) - Die Stiftung "Secure Information and Communication
Technologies" (SIC) stellt ab sofort Sicherheitssoftware, so genannte
Java-Bibliotheken, auch für die Verwendung im privatwirtschaftlichen
Bereich in Österreich kostenfrei zur Verfügung. Damit habe nicht nur
wie bisher ausschließlich die öffentliche Hand, sondern haben auch
IT-Unternehmen in Österreich kostenlos Zugriff auf qualitativ
hochwertige Sicherheitssoftware, zeigt sich der Fachverband
Unternehmensberatung & Informationstechnologie (UBIT) in der
Wirtschaftskammer Österreich über die Entscheidung der Stiftung SIC
erfreut.

"Jede Entwicklung, die auf offenen Standards beruht, ist ein
wichtiger Schritt für E-Government und stärkt auch die Position der
österreichischen Softwareindustrie im internationalen Wettbewerb",
führt Klaus Gschwendtner, Sprecher der im Fachverband UBIT
angesiedelten Experts Group "Electronic Government", aus.

Java-Bibliotheken enthalten die kryptographischen Grundfunktionen
für den Einsatz von Modulen für Online- Applikationen zur
Identifikation, Signaturprüfung und Serversignatur. Die Entwicklung
der Sicherheitssoftware wurde ursprünglich vom Institut für
Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie
(IAIK) der Technischen Universität Graz durchgeführt und aus
Eigenmitteln finanziert. Die Stiftung SIC hat die Vertriebsrechte für
sämtliche kryptographischen Java-Komponenten, die vom IAIK entwickelt
werden, übertragen bekommen und vermarktet diese Software weltweit
erfolgreich. Die Ergebnisse fließen ausschließlich der universitären
Sicherheitsforschung in der Steiermark zu.

Java-Bibliotheken im Rahmen der Open
Source-E-Government-Initiative des Bundeskanzleramtes verfügbar zu
machen, sei nicht nur ein weiterer Schritt zur Förderung der
Sicherheit bei E-Government-Anwendungen, sondern auch ein Anreiz zum
verstärkten Einsatz der Bürgerkarte im Wirtschaftsbereich.

"Vor allem den Klein- und Mittelbetrieben aus dem IT-Bereich in
Österreich werde mit der Open Source E-Government-Initiative des
Bundeskanzleramtes ein beachtlicher Standortvorteil geboten", zeigt
sich Gschwendtner erfreut. (JR)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen
   Mag. Rene Tritscher
   Tel.: (++43) 0590 900-3173
   Fax: (++43) 0590 900-228
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/telekom

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