- 15.12.2005, 10:49:43
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DAS GELD LIEGT AUF DER STRASSE: GEWINNBRINGER VERKEHRSSICHERHEIT
KfV rechnet vor: Investitionen in die Sicherheit bringen maximale Gewinne
Wien (OTS) - Verkehrssicherheit macht sich bezahlt: Ein in die
Gurtverwendung investierter Euro bringt der österreichischen
Volkswirtschaft seinen achtfachen Wert. "Die wundersame
Geldvermehrung ist leicht erklärt: Investitionen in die
Verkehrssicherheit bringen Gewinne - gemeinsam können wir sie
maximieren", so Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für
Verkehrssicherheit (KfV).
Gewinnmaximierung - mit Sicherheit!
Berechnet man sämtliche Unfallfolgekosten vom Rettungseinsatz bis zu
Rehabilitation und Renten, so bedeutet ein im Straßenverkehr schwer
Verletzter für die Volkswirtschaft eine Belastung von mehr als 50.000
Euro, ein Verkehrstoter rund eine Million Euro. Wer zahlt? Wir alle.
Vom menschlichen Leid ganz zu schweigen.
Beispiel Sicherheitsgurt: Im Jahr 2004 starben mehr als 200 nicht
angeschnallte Pkw-Insassen auf Österreichs Straßen, über 3.000
Gurtverweigerer wurden schwer verletzt. Bei der Gurtverwendung lautet
das Kosten-Nutzen-Verhältnis 1:8, das heißt ein Euro Investition in
die Maßnahme Sicherheitsgurt - von A wie Anschaffung bis Z wie
Zeitaufwand - ist de facto acht Euro wert.
Beispiel Radhelm: Kosten-Nutzen-Verhältnis 1:4. Wer beim Radfahren
mit Helm auf den solcherart geschützten Kopf fällt, erspart bei
Anschaffungskosten von 20 Euro der Gemeinschaft aller Österreicher 80
Euro.
Belastung durch Unfallkosten: pro Österreicher 250 Euro
Unfälle bedeuten nicht nur menschliche Tragödien, sondern auch hohe
finanzielle Belastung - nicht nur für direkt Betroffene, sondern auch
für die Gemeinschaft. Allein im Jahr 2004 verursachten
Straßenverkehrsunfälle in Österreich einen volkswirtschaftlichen
Schaden von zwei Milliarden Euro - für jeden Österreicher eine
Belastung von rund 250 Euro.
Wir alle zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge - dieses Geld
fließt zum Teil auch der Finanzierung der Unfallfolgekosten zu, wie
medizinischer Behandlung und Rehabilitation, Lohnfortzahlungen,
Arbeitsunfallrenten und Verwaltungskosten. Geld, das sonst
beispielsweise in den Bereichen Infrastruktur, Bildungs-, Sozial- und
Gesundheitswesen, Umweltschutz oder eben Verkehrssicherheit zu unser
aller Nutzen eingesetzt werden könnte.
Das Geld liegt auf der Straße
Die Beispiele Gurt und Radhelm lassen sich auf zig andere
Verkehrssicherheitsmaßnahmen umlegen: Vom Fahren mit Licht am Tag bis
zur Geschwindigkeitsüberwachung mittels Section Control -
Investitionen in die Verkehrssicherheit machen sich bezahlt. Die
Kunst der Verkehrssicherheitsarbeit besteht darin, mit vorhandenen
finanziellen Mitteln durch effiziente Maßnahmen größtmögliche Wirkung
zu erzielen.
Allerdings ist in dieser Sache nicht nur die hohe Politik gefragt,
sondern auch jeder einzelne Bürger. Fazit: Wenn Frau und Herr
Österreicher zum Gurt greifen, vom Gas gehen und mit Helm radeln,
dann tragen sie gleichzeitig zum maximalen volkswirtschaftlichen
Nutzen bei - somit auch wiederum zu ihrem eigenen. Im wahrsten Sinne:
Das Geld liegt auf der Straße.
Rückfragehinweis:
Kuratorium für Verkehrssicherheit
Mag. Dolores Omann
Marketing & Kommunikation
Tel.: 01-717 70-225
E-Mail: [email protected]
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