DAS GELD LIEGT AUF DER STRASSE: GEWINNBRINGER VERKEHRSSICHERHEIT

KfV rechnet vor: Investitionen in die Sicherheit bringen maximale Gewinne

Wien (OTS) - Verkehrssicherheit macht sich bezahlt: Ein in die Gurtverwendung investierter Euro bringt der österreichischen Volkswirtschaft seinen achtfachen Wert. "Die wundersame Geldvermehrung ist leicht erklärt: Investitionen in die Verkehrssicherheit bringen Gewinne - gemeinsam können wir sie maximieren", so Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

Gewinnmaximierung - mit Sicherheit!

Berechnet man sämtliche Unfallfolgekosten vom Rettungseinsatz bis zu Rehabilitation und Renten, so bedeutet ein im Straßenverkehr schwer Verletzter für die Volkswirtschaft eine Belastung von mehr als 50.000 Euro, ein Verkehrstoter rund eine Million Euro. Wer zahlt? Wir alle. Vom menschlichen Leid ganz zu schweigen.

Beispiel Sicherheitsgurt: Im Jahr 2004 starben mehr als 200 nicht angeschnallte Pkw-Insassen auf Österreichs Straßen, über 3.000 Gurtverweigerer wurden schwer verletzt. Bei der Gurtverwendung lautet das Kosten-Nutzen-Verhältnis 1:8, das heißt ein Euro Investition in die Maßnahme Sicherheitsgurt - von A wie Anschaffung bis Z wie Zeitaufwand - ist de facto acht Euro wert.

Beispiel Radhelm: Kosten-Nutzen-Verhältnis 1:4. Wer beim Radfahren mit Helm auf den solcherart geschützten Kopf fällt, erspart bei Anschaffungskosten von 20 Euro der Gemeinschaft aller Österreicher 80 Euro.

Belastung durch Unfallkosten: pro Österreicher 250 Euro

Unfälle bedeuten nicht nur menschliche Tragödien, sondern auch hohe finanzielle Belastung - nicht nur für direkt Betroffene, sondern auch für die Gemeinschaft. Allein im Jahr 2004 verursachten Straßenverkehrsunfälle in Österreich einen volkswirtschaftlichen Schaden von zwei Milliarden Euro - für jeden Österreicher eine Belastung von rund 250 Euro.

Wir alle zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge - dieses Geld fließt zum Teil auch der Finanzierung der Unfallfolgekosten zu, wie medizinischer Behandlung und Rehabilitation, Lohnfortzahlungen, Arbeitsunfallrenten und Verwaltungskosten. Geld, das sonst beispielsweise in den Bereichen Infrastruktur, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen, Umweltschutz oder eben Verkehrssicherheit zu unser aller Nutzen eingesetzt werden könnte.

Das Geld liegt auf der Straße

Die Beispiele Gurt und Radhelm lassen sich auf zig andere Verkehrssicherheitsmaßnahmen umlegen: Vom Fahren mit Licht am Tag bis zur Geschwindigkeitsüberwachung mittels Section Control -Investitionen in die Verkehrssicherheit machen sich bezahlt. Die Kunst der Verkehrssicherheitsarbeit besteht darin, mit vorhandenen finanziellen Mitteln durch effiziente Maßnahmen größtmögliche Wirkung zu erzielen.

Allerdings ist in dieser Sache nicht nur die hohe Politik gefragt, sondern auch jeder einzelne Bürger. Fazit: Wenn Frau und Herr Österreicher zum Gurt greifen, vom Gas gehen und mit Helm radeln, dann tragen sie gleichzeitig zum maximalen volkswirtschaftlichen Nutzen bei - somit auch wiederum zu ihrem eigenen. Im wahrsten Sinne:
Das Geld liegt auf der Straße.

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Kuratorium für Verkehrssicherheit
Mag. Dolores Omann
Marketing & Kommunikation
Tel.: 01-717 70-225
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