- 14.12.2005, 15:02:55
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Noch keine endgültige Einigung bei Zivildienstverpflegung, aber positive Signale seitens der Bundesministerin Prokop
"Die Mehrkosten dürfen auch nicht bei Naturalverpflegung den Trägern anfallen!" bekräftigt Mag. Albert Brandstätter, Geschäftsführer der Lebenshilfe Österreich
Wien (OTS) - Die Gesprächsrunde zwischen den Trägerorganisationen
und Bundesinnenministerin Liese Prokop über die Kosten der
Zivildienstverpflegung ist, wie erwartet, ohne endgültige Einigung zu
Ende gegangen. Die Ministerin habe den Vorsatz geäußert, die durch
das Urteil des Verfassungsgerichtshofes möglicherweise entstehenden
anfallenden Kosten durch eine Erhöhung der Vergütungspauschale
abzugelten, fasst der Geschäftsführer Brandstätter zusammen. Dies
müsste durch eine Gesetzesänderung bewirkt werden.
Geschäftsführer Brandstätter: "Wir haben zur Kenntnis genommen,
dass künftig generell "Naturalverpflegung" und nur in Ausnahmefällen
Geldleistungen in Anspruch genommen werden sollen. Allerdings
erwarten wir dadurch eine Erhöhung des Verwaltungs- und
Organisationsaufwandes. Diese Mehrkosten dürfen aber nicht von den
Trägerorganisationen übernommen werden, sondern sind Sache des
Bundes."
"Generell muss man die Ergebnisse der Umstellung abwarten und sehr
genau auf eine Kostenwahrheit und die Praktikabilität achten. Gerade
bei sinkenden Zahlen der Zivildienstleistenden muss die Attraktivität
des Zivildienstes gewahrt bleiben, da hier ein wichtiger Dienst an
der Gesamtgesellschaft geleistet wird", so Brandstätter
Rückfragehinweis:
Lebenshilfe Österreich Dr. Walter Michelson Bereichsleitung Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 01/812 26 42-72 Fax: 01/812 26 42-85 E-mail: kommunikation@lebenshilfe.at www.lebenshilfe.at
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