Familienallianz schafft Mehrwert: Unternehmen bekennen sich zu aktiver Familienpolitik

Weiterhin Ruf nach mehr Flexibilität in der Kinderbetreuung

Wien (PWK962) - Im Rahmen der heute durchgeführten Tagung in der Wirtschaftskammer Österreich zum Thema "Die Familienallianz schafft Mehrwert: Aus Ideen Netzwerke knüpfen", unterstrichen die Teilnehmer die hohe Relevanz einer aktiven Familienpolitik. Martin Gleitsmann, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der WKÖ, betonte, dass auch die heimischen Unternehmen den Mehrwert einer intelligenten Familienpolitik sehen. Denn diese sei inzwischen zu einem Schlüssel für die Zukunft geworden: "Egal ob es um die künftige Entwicklung des Arbeitsmarktes geht, um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder um Mitarbeiter zu motivieren, Unternehmensbindung und Motivation zu verstärken".

Aus seiner Sicht, so Gleitsmann, habe man in den vergangenen Jahren etwa mit dem Kinderbetreuungsgeld, einen "beachtlichen Leistungskatalog" abgearbeitet. Trotzdem müsse noch viel geschehen. Der WKÖ-Sozialexperte nannte etwa eine Verbesserung des Angebots und der Zeiten bei den Kinderbetreuungseinrichtungen, oder mehr und flexibleres Angebot an Nachmittagsbetreuung an den Schulen. Die WKÖ sei in der Familienallianz ein Partner der ersten Stunde und unterziehe sich auch dem Audit Familie und Beruf.

In Vertretung von Sozialministerin Ursula Haubner freute sich Rene Schmidtpeter über den im Rahmen der Familienallianz gelungenen Schulterschluss von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft. Das Ziel laute, in den kommenden Monaten konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Aus diesem Grund werde auch ein eigenes Koordinierungsbüro gegründet werden.

Dass das Thema Familie gerade auch bei den Unternehmen auf fruchtbaren Boden fällt, würden die stetig steigenden Zahlen jener Betriebe zeigen, die sich am Aufit Familie und Beruf beteiligen. Inzwischen halte man bereits bei über 150. "Wirtschaftlicher Erfolg und Familienpolitik gehen Hand in Hand und bedeuten für beide Seiten Synergieeffekte. Die Familien wissen, dass sie auf die Unternehmen als Arbeitgeber angewiesen sind. Die Unternehmen wissen, dass sie gute und funktionierende Familien benötigen", so Schmidtpeter. (us)

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