- 13.12.2005, 12:20:05
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Weihnachtsfrieden im Gesundheits- und Sozialbereich
Plus 2,7 % für die ca. 37.000 Beschäftigten im Sozialbereich
Wien (GPA/HGPD/HTV/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für
die fast 37.000 Beschäftigten in den Sozial- und Gesundheitsberufen
konnten am 12. Dezember erfolgreich abgeschlossen werden. Die
Arbeitgeber der BAGS (Berufsvereinigung von ArbeitgeberInnen für
Gesundheits- und Sozialberufe) einigten sich mit den Gewerkschaften
auf eine KV-Erhöhung von 2,7 Prozent und eine Ist-Erhöhung von 2,65
Prozent. Der jeweilige Lohn / das jeweilige Gehalt wird auf die
nächste Eurostelle aufgerundet. Die Zulagen und Zuschläge werden
ebenfalls um 2,7 bzw 2,65 Prozent erhöht.++++
Der BAGS-Kollektivvertrag ist seit 1.Juli 2004 in Kraft und gilt
für viele Berufsgruppen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich
wie zB BehindertenbetreuerInnen, HeimhelferInnen,
AltenfachbetreuerInnen, SozialarbeiterInnen, HauskrankenpflegerInnen,
Pflegeeltern oder Tagesmütter/-väter. Die heurige
Kollektivvertragsrunde ist die erste nach Einführung des
Kollektivvertrages im Vorjahr. Nach zwei schwierigen
Verhandlungsrunden mit einem sehr niedrigen Angebot der Arbeitgeber
weit unter der Inflationsrate, konnte in der 3. Runde doch noch ein
Reallohnzuwachs für die Beschäftigten erreicht werden.
Der Verhandlungsführer der GPA, Klaus Zenz, zeigt sich über den
Abschluss zufrieden: "Unter den bestehenden Rahmenbedingungen wurde
ein vertretbarer Abschluss erzielt, der den Beschäftigten ein
Auskommen mit dem Einkommen ermöglicht." Zenz weiter: "Der Abschluss
stellt einen Kompromiss dar, der die unterschiedlichsten Bedingungen
in den Regionen und Betrieben widerspiegelt."
ÖGB, 13. Dezember
2005 Nr. 706
Rückfragehinweis:
GPA Mag. Martin Panholzer Telefon: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa.at HGPD Katharina Klee Mobil: 0664/3819367
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